X
MV Filmförderung.
zurück zum Seitenanfang

_foerder_kat

SOLO FÜR WEISS – Das letzte Opfer

Kurt Böhnisch (Hannes Hellmann), Noras Chef, wird in den Ruhestand verabschiedet und nimmt sich noch während seiner Abschiedsfeier das Leben. Das LKA Kiel befindet sich im Schockzustand. Kurz nach Böhnischs Suizid wird eine Frauenleiche in Lübeck gefunden. Nora entdeckt Ähnlichkeiten mit einem ungeklärten Frauenmord in Rostock. Böhnisch hatte vergeblich nach seiner Tochter gesucht, die in Rostock lebte und vor zwei Jahren spurlos verschwand.

Wurde auch sie das Opfer eines Verbrechens? Gemeinsam mit Simon Brandt (Jan Krauter) von der Kripo Lübeck geht Nora Weiss der Sache nach, stößt bei den Kollegen in Rostock allerdings auf eine Mauer des Schweigens und auf einige Widersprüche in den bisherigen Ermittlungen. Während sie der Wahrheit immer näherkommt, nimmt der Täter Nora ins Visier.

GEHEN UND BLEIBEN

Menschen in den Ostseeregionen Mecklenburg-Vorpommerns und Schleswig-Holsteins erzählen vom Gehen und Bleiben, vom Ausharren an den Orten der Herkunft und von ihren Motiven Fortzuziehen in fremde Gegenden und Landschaften. Vergangenheit und Gegenwart werden motivisch in Beziehung gesetzt zu literarischen Texten des Schriftstellers Uwe Johnson.

MUSIK

Ein 20jähriger Grieche ermordet unwissentlich seinen leiblichen Vater, den er nie kennengelernt hat. Im Gefängnis verliebt er sich in eine Angestellte, mit der er nach seiner Entlassung zusammenlebt und eine Tochter bekommt. Keiner der beiden ahnt, dass sie seine Mutter ist.

LAND

In langen, elegischen Einstellungen und mit einem sogartigen Soundtrack reduziert der Dokumentarfilmer Timo Großpietsch den ländlichen Raum auf seine reine Funktionalität und entführt die Zuschauer an außergewöhnliche, unbekannte Orte fern von jeder Landlustromantik. Nahezu menschenleere Gewächshäuser, geheimnisvolle Brutschränke und Maschinen, die wie von
Geisterhand arbeiten, zeigen den Takt der Wachstumsgesellschaft. Für diese spannende filmische Dekonstruktion hat der berühmte Jazzpianist der NDR-Bigband, Vladyslav Sendecki, einen außergewöhnlichen Soundtrack komponiert und eingespielt.
Die verstörende Schönheit der filmischen Sequenzen und die kontrastierende Arbeit der Filmmusik gehen bewusst an die Schmerzgrenze der Wahrnehmung und zeigen, was den ländlichen Raum heute ausmacht. LAND wirkt wie ein dokumentarischer
Science-Fiction-Film, der zum Nachdenken anregt.

PRAXIS MIT MEERBLICK (XV) – Selbst und ständig

Die Ärztin Nora Kaminski möchte es ruhiger angehen lassen: Weniger Einsätze im Rettungsdienst, mehr Freizeit – und vielleicht sogar etwas Romantik. Notfälle nehmen jedoch keine Rücksicht auf ihre Work-Life-Balance. Als sie den Patienten Thomas Freier behandelt, vermutet Nora, dass sich hinter seinen Magenbeschwerden etwas Schwerwiegendes verbirgt. Ausgerechnet die Medizinerin mit zwei Jobs versucht dem selbständigen Paketfahrer, der sich weder beruflich noch finanziell eine Krankheit leisten kann, nun Schonung zu verordnen. Nora gerät indes selbst zurück in den Multitasking-Modus: Ihre jüngere Schwester ist nach mehrjähriger Funkstille aufgetaucht. Nora fürchtet nicht ohne Grund, dass die überdrehte Franziska ihre Hilfe braucht …

HOHE KUNST AUF´S PLATTE LAND-DIE KUNSTHALLE ROSTOCK

Im Jahr 2019 feierte die Kunsthalle Rostock, einziger Kunstmuseumsneubau der DDR, ihren 50. Geburtstag. Ein Anlass, um einerseits Resümee zu ziehen und andererseits höchste Zeit, um die letzten Zeitzeugen der Anfangsjahre zu befragen. Denn der auf den ersten Blick unspektakuläre Bau hat es in sich. Die Kunsthalle Rostock steht zum einen exemplarisch für die Kunst- und Kulturpolitik der DDR, zum anderen für die Veränderungen der Wendezeit (u.a. den deutsch-deutschen Bilderstreit). Sie hat bemerkenswerte Alleinstellungsmerkmale aufzuweisen: Die hier stattfindenden Ostseebiennalen waren die einzigen Ausstellungen in der DDR, die regelmäßig zeitgenössische Strömungen der bildenden Kunst Nordeuropas präsentierten, in denen man neben Werken des „sozialistischen Realismus“ verpönte abstrakte Kunst begutachten konnte. Anhand der umfangreichen und qualitätsvollen Sammlung lässt sich ihre Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes bildlich nachvollziehen.

Alle reden übers Wetter

Clara (39) ist Philosophiedoktorandin in Berlin. Dort lebt sie ihren Alltag in einer Kreuzberger WG, als Dozentin für Philosophie und Mutter der fünfzehnjährigen Emma, die unter der Woche bei ihrem wohlhabenden Vater im Specktgürtel Berlins wohnt. Zudem verstrickt sie sich in eine unerlaubte Affäre mit ihrem Studenten Max (30) und pflegt eine eigenwillige Freundschaft zu ihrer Doktormutter und großem Vorbild Margot (58). Als diese mit dem Freitod flirtet und Clara, zurück in der ländlichen Heimat, spürt wie fremd sie sich in der eigenen Familie fühlt, wird ihr Lebensentwurf radikal in Frage gestellt.Wie hoch ist der Preis für ein selbstbestimmtes Leben? Und sind die gelernten Rollen und schützenden Masken Errungenschaften der individuellen Freiheit oder doch nur Hindernisse, das zu sein, was man wirklich ist?Ein Film über zwei Frauen, die sich in ihrem Streben nach Unabhängigkeit in Widersprüche verstricken und dennoch dem Leben ihren Willen aufzuzwingen, in aller Konsequenz.

JEDER SCHREIBT FÜR SICH ALLEIN

Konnte man ein guter, gar überragender Schriftsteller sein und sich dennoch mit dem nationalsozialistischen Regime arrangieren? Um diese Frage geht es im Dokumentarfilm Jeder schreibt für sich allein von Autor Constantin Lieb und Regisseur Dominik Graf. Basierend auf dem gleichnamigen Sachbuch von Anatol Regnier nähert sich der Dokumentarfilm den zwischen 1933 und 1945 in Deutschland gebliebenen Schriftstellerinnen und Schriftsteller Hans Fallada, Gottfried Benn, Erich Kästner, Ina Seidel und Hanns Jobst. Welche Haltung entwickelten sie dem Nationalsozialismus gegenüber in ihrem Schreiben, Denken und Empfinden? Wo stehen sie im Kontrast und Konflikt mit bekannten Exilautorinnen und -autoren wie den Manns, Bertolt Brecht und Lion Feuchtwanger? (FFF Bayern)

ZUCKER

Eine junge Frau kommt ihrem vergebenen Nachbarn näher. Während sie sich vertrauter werden, entwickeln sich klare Machtverhältnisse, die die zarte Annäherung vergiften.

© 2021 · MV Filmförderung GmbH