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Militär

Flughafen Rostock- Laage

Der Flughafen Rostock-Laage befindet sich ca. 25 km südlich der Stadt Rostock, unmittelbar am Autobahnkreuz A19/A20. Der Linien- und Charterflugverkehr sind die Hauptgeschäftsfelder des Flughafens. Die Lufthansa bietet im aktuellen Winterflugplan 2015/2016 ab Rostock-Laage 3 x wöchentlich Linienflüge nach München an. Mit der Lufthansa-Tochter Eurowings (ehemals Germanwings) kann man 2 x wöchentlich Köln/Bonn und Stuttgart erreichen. Auch im Charterflug-Segment verzeichnet der Flughafen ein attraktives Angebot zu beliebten Urlaubszielen wie z.B. Türkei, Ägypten und auf drei Kanarische Inseln mit GERMANIA und in Zusammenarbeit mit den großen Reiseveranstaltern. Am einst rein militärisch genutzten Flugplatz ist bis heute das Jagdgeschwader 73 „Steinhoff“ ansässig. Im Jahr 1992 wurde der Mitbenutzungsvertrag zwischen der Bundeswehr und der Flughafengesellschaft geschlossen, damit wurde der Grundstein für den zivilen Flugverkehr am Airport gelegt. Diese Kooperation ist einmalig in der Bundesrepublik.

Schießstand Schelfwerder

Im Norden der Landeshauptstadt Schwerin liegt am Schweriner See in dem Waldbereich Schelfwerder ein alter Schießstand mit 12 Schießbahnen. Die jetzige Anlage stammt aus der NS- Zeit und beeindruckt durch ihre Größe – die Kugelfänge aus Beton sind jeweils 8 m hoch und 12 m breit, die mit Kraftfahrzeugen erreichbare Halle misst 5 m x 25 m. Nach 1945 verfiel die Anlage, heute ist sie ein gelegentlicher Abenteuerspielplatz in einem naturbelassenen Mischwald.

Ruine

Im Süden der Landeshauptstadt Schwerin befindet sich auf einem ehemaligen, jetzt frei zugänglichen, auch mit Kfz zu erreichenden Militärgelände diese Ruine.

Bunker Rostock

Auf dem Gelände der ehemaligen Neptunwerft gelegener Hochbunker aus dem 2. Weltkrieg. Er wird heute als Kunst- und Kulturzentrum genutzt und hat eine Kletterwand an einer Außenfassade. Noch viele ursprüngliche Räume vorhanden.

Bunker Eichenthal

Autonome Militärische Liegenschaft 17 ha, originale Infrastruktur von 1989, komplett dreifach eingezäunt mit Hochspannungszaun, Wache, Stabsgebäuden, Wasserwerk, Hochbunker, Atombunker mit zwei Tiefetagen u.a. vollständig in Tarnfleck-Farbe.

WildBear Eventlocation

Die WildBear Base liegt in Mitten des größten zusammenhängenden Waldgebiets von Mecklenburg-Vorpommern im Landkreis Vorpommern-Greifswald. In den 60er Jahren wurde hier eine Raketenbasis der NVA gebaut, die bis zum Ende der DDR Bestand hatte. Bis zu 1000 Mann Besatzung wären im Ernstfall bereit gewesen die Scud-Raketen zur Verteidigung der Deutschen Demokratischen Republik abzufeuern. Blickfang ist der knapp 50 Meter hohe Aussichtsturm, der damals frühzeitig feindliche Flugzeuge erspähen sollte und immer noch funktionstüchtig ist. Das gesamte Gelände wurde damals autark geführt und besitzt bis heute einen eigenen Frischwasserbrunnen und eine im Wald verborgene Kläranlage. Als die Anlage Anfang der 90er Jahre aufgegeben wurde ist auch die Stromversorgung demontiert worden, das heißt aktuell müssen Stromerzeuger zum Einsatz kommen. Highlight ist der Hauptbunker mit einer Grundfläche von 300m2 und einer Deckenhöhe von 8m. Der Hauptplatz diente als Abschussort der Scud-Raketen und kann heute als Multifunktionsplatz dienen.Angrenzend zur WildBear Base befindet sich eine Wohnsiedlung mit drei Wohnblöcken. Eine Einheit ist leerstehend und kann beispielsweise als Produktionsbüro umfunktioniert werden.

Raketenmuseum Demen

Die „Villa Polar-Stern“ wurde vor über 100 Jahren als familiengeführte Pension am „Bülow Weg“ (heute Ostseeallee) erbaut. Im denkmalgeschützten Haupthaus (kein Fahrstuhl) stehen dreiundzwanzig gemütlich-elegante Zimmer zwischen 18 und 32m² zur Verfügung. Die unterschiedliche Größe der Zimmer spiegelt die Individualität und Tradition der Bäderarchitektur wider. Sie verbinden historisch Gewachsenes mit allen modernen Annehmlichkeiten, zum Teil mit Balkon beziehungsweise Loggia.

Nachstehendes Video von Björn Fischer, ein kühlungsborner Videokünstler, vermittelt einen Eindruck unseres Ambientes in bewegten Bildern:

Ostsee-Grenzturm-Museum

Der Ostsee – Grenzturm BT11, hoch im Norden, in Kühlungsborn .

Weit über die Ostsee schaut der Besucher aus der Perspektive eines Grenzsoldaten der DDR von diesem Turm. Wer den mutigen Schritt über die Ostsee wagte, sollte von hier erspäht werden. Gigantische Scheinwerfer auf der Promenade leuchteten dazu das Meer ab. Viele Fluchtversuche begannen und fanden hier bei Kühlungsborn ihr tragisches Ende.

Alte Kasernen Schwerin

Die auf einer Anhöhe gegenüber dem Schweriner Schloss im 19. Jahrhundert im Neorenaissancestil gebauten eindrucksvollen Artilleriekasernen dienten bis 1993 militärischen Zwecken. Nach erfolgter Beräumung , Altlastenentsorgung und Sanierung sind in den Bauten heute verschiedene Landesbehörden untergebracht.

Eisenbahnbrückenruine Dömitz

Die Eisenbahnbrücke Dömitz wurde in den Jahren 1870–1873 für die Wendlandbahn der Berlin-Hamburger Bahn errichtet und bis zum Zweiten Weltkrieg befahren. Nach ihrer Zerstörung am 20. April 1945 erfolgte kein Wiederaufbau, da die Elbe hier Teil der innerdeutschen Grenze war. Die erhaltenen Reste befinden sich auf der gegenüberliegenden Elbseite. Gesamtlänger der (damaligen) Brücke: 1050Meter

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