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Sakralbauten

Kirche Wanzka

Am nördliche Rand der Feldberger Seenlandschaft in landschaftlich reizvoller Gegend liegt das Dorf Wanzka. Die Klosterkirche Wanzka wurde im Stil der frühen Backsteingotik errichtet und 1290 geweiht. Vom in seiner Zeit bedeutsamen Zisterzienserkloster sind außer der Kirche nur noch ein Torbau, ein Hungerturm und Reste einer alten Pfarrscheune erhalten. Durch die ursprüngliche Gliederung des Schiffs in Oberkirche für die Nonnen und Unterkirche für die Gemeinde sind auch die Fenster zweigeschossig.

Kloster zum heiligen Kreuz, Uni Kirche

Ehemaliges Zisterzienserinnenkloster das später in einen Damenstift umgewandelt wurde und in der Weimarer Republik geschlossen wurde. Doch auf Grund des lebenslangen Wohnrechtes zum Zeitpunkt der Schließung lebte bis in die 80ziger Jahre noch eine der letzten Bewohnerinnen darin.Heute befinden sich auf dem Klostergelände das Kulturhistorische Museum, das Kempowskiarchiv, die Universitätskirche, Kunstgewerbe sowie ein Cafe. Weiterhin ist das Kloster ein Ort an dem Theater gespielt wird. Auch ist es durch seinen Spielplatz Treffpunkt für junge Familien.

Altschmiedestrasse

Die Altschmiedestrasse ist die Verbindung zwischen der Nikolai- und Petrikirche und bietet ein schönes Altstadtensemble. Durch die zentrale Lage, die alte Bausubstanz und das Kopfsteinpflaster entwickelt diese Strasse ihr eigenes Flair. In dieser Strasse finden sich auch sogenannte Lückenbauten, die die Bombentrichter von 1945 aufgefüllt haben.

Klosterhof

Diese Location befindet sich im Heilgeist- Hospital in Stralsund. Im Mittelalter wurden für alle Hilfsbedürftigen, für Arme, Alte, Waise, durchziehende Pilger, Kranke und Invaliede zunächst von Klöstern und Domstiften später von den Ritterorden öffentliche Hospitäler betrieben. Traumhafte Filmkulisse Diese Gegend wurde erst von wenigen Filmemachern entdeckt.

Dorfkirche Milow

Die Dorfkirche in Milow ist ein ungewöhnlich breiter Feldsteinbau aus dem 14. Jahrhundert. Über dem Westgiebel ist später ein Fachwerkturm errichtet worden. Bemerkenswert ist der aus dem 16. Jahrhundert stammende Schnitzaltar mit der Madonna im Schrein. In den Flügeln des Altars befinden sich Reliefs der Mariengeschichte. Zur Innenausstattung der Kirche gehören weiter zwei Schnitzfiguren: Engel und Petrus, die ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammen.

Kirche Wöbbelin

Die Wöbbeliner Kirche wurde 1879 als einschiffiger Bau im neugotischen Stil errichtet. Auf dem Friedhof befindet sich das gusseiserne Grabmal zu Ehren des Dichters Theodor Körner, der hier 1813 in den Franzosenkriegen gefallen ist.

Kirche Diedrichshagen

Die Kirche von Diedrichshagen ist ein neugotischer Backsteinbau, wie er in Mecklenburg häufig anzutreffen ist. Erbaut wurde sie im 15. Jahrhundert auf den Ruinen einer noch älteren Mecklenburger Kirche. Der etwa 60m hohe quadratische Kirchturm stammt noch aus dem 15. Jahrhundert, ihn ziert ein vergoldeter Wetterhahn. Am Turm befindet sich eine Turmuhr, die noch in Betrieb ist und zu jeder halben und vollen Stunde schlägt. Die Inneneinrichtung ist im neugotischen Stil.

Kirche Damshagen

Das Kirchgebäude ist ein typischer Backsteinbau, der zur Zeit der Dorfgründung um 1230 entstand und nach vielfältigen Erweiterungen und Umbauten seine heutige Gestalt erhielt.

Kirche Crivitz

Das bedeutendste historische Bauwerk in Crivitz, einer typischen mecklenburgischen Kleinstadt mit ländlichen Charakter, ca. 20 km östlich der Landeshauptstadt Schwerin gelegen, ist die mittelalterliche gotische dreischiffige Hallenkirche aus dem 14. Jahrhundert. Südlich der Kirche liegt das gut erhaltene Fachwerk- Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert.

Kapelle Sankt Georg

Vor den Toren der Stadt existierten im Mittelalter drei Kapellen. Alle drei waren den Zufahrtsstraßen zugeordnet. An der ehemaligen Strelitzer Landstraße stand die Gertruden-Kapelle und vor dem Neuen Tor die Catharinen-Kapelle. Sie boten Reisenden und Pilgern vor allem nach Schließung der Stadttore Verpflegung und Quartier. Beide Kapellen hat Tilly bei der Belagerung und Erstürmung Neubrandenburgs im Jahre 1631 zerstört.Die Wirren der Zeit hat nur die nach dem Schutzpatron der Kreuzfahrer benannte Kapelle St. Georg überlebt. Der heilige Georg, Drachentöter und Beschützer der Kranken und Elenden, genoss in der Zeit der Kreuzfahrten hohe Verehrung. Die kleine frühgotische Backsteinkapelle vor dem Treptower Tor wurde 1308 erstmals urkundlich erwähnt. Im Gegensatz zu den beiden erstgenannten war St. Georg eine Spitalkapelle. Um die Georgskapelle herum bestand eine kleine Dorfstelle mit einem Friedhof. In der Kapelle und in den in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen mittelalterlichen Gebäuden fanden oft die mit Aussatz zurückgekehrten Pilger wie auch später die Pestkranken Aufnahme und Pflege. Die geistliche Betreuung der hier angesiedelten kranken Menschen hatten die Mönche des nahegelegenen Prämonstratenserklosters Broda übernommen. Eine Sonnenuhr (ein kleiner Kreis in einem Mauerstein) an der Westseite der Kapelle, rechts neben dem Eingang, etwa in Augenhöhe, erinnert noch heute an die Einhaltung bestimmter Betstunden. Dazu steckte der Prediger einen dünnen Stab in den Mittelpunkt des Kreises und konnte so anhand des Schattens die Zeit bestimmen. Ab dem 18. Jahrhundert wurden die umgebenden Häuschen der Kirche als Hospital für ältere Bürger der Stadt genutzt. Heute sind sie Hotel und Gaststätte. In jüngerer Zeit wurde die Kapelle zwar mehrmals renoviert, blieb aber mehrere Jahre aufgrund ihres schlechten Zustandes geschlossen. Im Jahre 1994, nach Abschluss der letzten Sanierung, wurde die Georg-Kapelle der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Heute finden in dem Bauwerk u. a. Gottesdienste, kleinere Musikveranstaltungen und Gesprächsrunden statt. Sakrale Kunst aus diesem Gotteshaus können Sie auch in der Johanniskirche, z. B. den gotischen Altaraufsatz, der an den Dienst der Mönche erinnert, sowie im Regionalmuseum (Ausstellung zur Stadtgeschichte) besichtigen. Seit neuestem ist die Kapelle auch beliebter Ort für Eheschließungen in stilvoller Atmosphäre.ObjektgeschichteRund einen halben Kilometer westlich vor der Stadt befindet sich St. Georg, eine kleine Kapelle mit einer Gruppe neuzeitlicher Häuser. Hier, auf einer Sandinsel, umgeben von feuchten Niederungen, entstand zu Beginn des 14. Jahrhunderts in Sichtweite zum Treptower Tor eine kleine Hospitalkapelle, sicherlich auch bereits mit funktional bedingten Nebengebäuden.Als Namensgeber fungierte der heilige Georg, einer der 14 Nothelfer, der als Schutzheiliger gegen Fieber, Hautkrankheiten, Syphilis, Pest und die Versuchung galt und für den Schutz von Bauern, Rittern, Soldaten und Wanderern zuständig war. Im Mittelalter, insbesondere zur Zeit der Kreuzzüge, entstanden bei vielen Städten derartige Hospitäler und Kapellen, neben der normalen Beherbergung auch zur Aufnahme von Trägern ansteckender Krankheiten, die Teilnehmer der Kreuzzüge nach Europa einschleppten. Die geläufige Bezeichnung Leprosarium oder Leprosenhaus bezeichnet deutlich neben der isolierten Lage vor der Stadt auch diese Funktion. Später werden sicher auch Pestkranke dort Aufnahme gefunden haben.Zwei weitere Kapellen vor den Toren der Stadt, die Gertraudenkapelle vor dem Stargarder und die Katharinenkapelle vor dem Neuen Tor wurden im 30jährigen Krieg zerstört. Die erste urkundliche Erwähnung fand St. Georg im Jahre 1308, als das benachbarte Prämonstratenserkloster Broda, im Gegenzug für die Stellung eines Priesters für die hiesige Kapelle den Aalfang am Ausfluss des Tollensesees erhielt. Im Umfeld der Kapelle befand sich der Friedhof mit zahlreichen mittelalterlichen Bestattungen.In nachmittelalterlicher Zeit fungierte sie als Hospital. “Dieses Corpus pium ist von den löblichen Vorfahren für alte abgelebte Bürger und ehrliche Matronen, so der Gottesfurcht und aller Ehrsamkeit ergeben, gestiftet und haben diejenigen, so sich hierinn begeben wollen, vorher bey den Oeconomis und bey dem Oberhaupt der Geistlichkeit sich müssen angeben, und ein gewisses zum Einkauf nach eines jeden Vermögen zum allgemeinen Besten des Stifts und der Kirche erlegen, dabey eine Antritts-Mahlzeit sämtlichen Einwohnern des St. Jürgens auszurichten, und wenn ein Mitglied desselben gestorben, ist sein Vermögen der Stiftung zugefallen (Hacke, S. 24-25).“ Dafür gab es von der Kirchen-Ökonomie zum gemeinschaftlichen Verbrauch jährliche Zuteilungen an Korn, 2 fette Schweine, eine Tonne Butter, einen Zentner Speck, Holzgeld und alle vier Wochen ein „groß Viertel Bier“. Mit den Wirren des 30jährigen Krieges und dem nachfolgenden Konkurs der Stadt brach dieses Versorgungssystem zusammen und die Häuser wie auch die Kapelle verfielen. Erst im 18. Jh. wurden Kapelle und Häuser wiederhergestellt. In der jüngsten Zeit verlor St. Georg durch das Wachstum der Stadt in Richtung Westen weitgehend seine isolierte Insellage. Die Häuser dienten nach der Auflösung des Bürgerhospitalvereins normalen Wohnzwecken.Die Kapelle entstand zu Beginn des 14. Jahrhunderts als frühgotischer ungewölbter Backsteinbau mit rechteckigem Grundriss von 5,70×10,90 m. Das abgewalmte Dach ist von einem quadratischen Dachreiter in Fachwerk mit einer Rokoko-Laterne als Turmspitze gekrönt. Bereits zur Mitte des 17. Jahrhunderts hatte die Kapelle nachweislich einen hölzernen Turm, die jetzige Form stammt jedoch wahrscheinlich von einer Restaurierung im Jahr 1770. 1994 musste jedoch der baufällige Dachturm der Kapelle durch einen Nachbau ersetzt werden. Damals wurde auch das Innere instand gesetzt.Die Außenwände der Kapelle sind in der Horizontalen dreifach gegliedert. Auf einem Feldsteinsockel folgt eine Rollschicht und die Sockelhohlkehle. Ungefähr einen Meter darüber verläuft unterhalb der Fenster ein doppeltes Deutsches Band, d.h. zwei Lagen übereckgestellter normalformatiger Backsteine. Über den Fenstern und Blendnischen folgt ein vier Schichten hoher Fries aus Vierpässen. Gleichgeartete Friese umrahmen rechteckig als interessantes Architekturdetail auch das West- und das Nordportal. Derartige Gestaltungselemente sind typisch für die Kreuzfahrerzeit und zeigen stilistisch die Einflüsse der islamischen Baukultur auf die europäische Gotik, tradiert aus dem Orient oder dem maurischen Spanien. Über dem Fries befindet sich das mehrfach profilierte Traufgesims, welches jedoch nachmittelalterlich zu sein scheint.In der Senkrechten sind die Fassaden durch spitzbogige Fenster und Blendnischen gegliedert. An der Südseite liegen vier, an der Ostseite zwei Fenster mit jeweils zweigeteiltem Maßwerk. An der Nordseite finden sich drei Fenster und zwei zweigeteilte Blendnischen mit Kreis im oberen Spitzbogen. An der Südseite sind zwei Fenster und drei gleichartige Blendnischen angeordnet, von denen die mittlere etwas angehoben ist. Darunter ist eine Segmentbogennische, die ursprünglich eine bildliche Darstellung, sicherlich ein Georgsbildnis, beinhaltete. Die Westseite weist in zwei Blendnischen kleine spitzbogige Fenster auf.Die beiden Portale an der West- und der Nordseite sind mit Hohlkehlen und Rundstäben mehrfach abgetreppt profiliert und jeweils, wie bereits erwähnt, mit rechteckig geführten Vierpassfriesen gerahmt. Das Nordportal ist aus funktionalen Gründen vermauert. Der Dachstuhl ist als Kehlbalkenstuhl ausgebildet und offensichtlich neuzeitlich, eventuell unter Verwendung einiger älterer Bauteile. Im Dachreiter befindet sich eine kleine Bronzeglocke aus dem Jahre 1882. Eine zweite Glocke, die im Inventar von 1929 noch erwähnt wird, ist leider verschwunden.Das Innere der Kapelle stellt sich als relativ schlicht gehaltener Saal dar. Die Wände sind durch breite Spitzbogennischen gegliedert. Die Empore im Westen stammt aus neuer Zeit.In der nordöstlichen Ecke befindet sich ein in den Wandpfeiler eingelassener Hostienschrein aus Eichenholz mit eisernen Beschlägen. Darüber sind bei einer kürzlichen Restaurierung Fragmente von Psalmen zutage getreten, die offenbar aus nachreformatorischer Zeit stammen.Ähnliche Schriftzeichen schimmern durch den Anstrich im Bogen an der Außenseite des Nordportals.Im Inneren befindet sich, aufgehängt an einem der Nordfenster, das Detail eines Bleiglasfensters mit einem Jesusbildnis und der Signatur „Michel Lemke Anno 1647“, das sich ursprünglich im rechten Fenster an der Westseite befand.Von den historischen Ausstattungsstücken ist in der Kapelle ansonsten nichts mehr vorhanden. Der Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert ist jetzt im Nebenschiff der St. Johanniskirche zu sehen. Zwei Holzschnitzfiguren aus dem 14. bzw. 15. Jahrhundert mit Darstellungen des Heiligen Georg befinden sich im Regionalmuseum. Von dem Grab Christi ist lediglich der corpus erhalten, der in den Gemeinderäumen bei der Johanniskirche aufbewahrt wird. Es wäre wünschenswert, auch diesen wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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