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Backsteingotik

Konzertkirche St. Marienkirche

Eines der bedeutendsten Werke norddeutscher Backsteingotik hat eine lange und bewegte Geschichte zu erzählen. 700 Jahre ist sie alt, wurde zerstört und wieder aufgebaut, der letzte Brand, Ende des II. Weltkrieges, hinterließ nur einige Außenmauern und Teile des Turmes. Heute reckt sich der Bau stolz und kraftvoll in den Himmel und beherbert einen der beeindruckendsten Konzertsäle Deutschlands.Der finnische Architekt Prof. Pekka Salminen integrierte in die altehrwürdige Backsteinhülle einen hochmodernen Konzertsaal und schuf dabei eine wundervolle Symbiose von Altem und Neuem.

Kirche Retgendorf

Am Ostufer des Schweriner Außensees liegt die erstmals 1241 urkundlich erwähnte Gemeinde Retgendorf. Die spätgotische Backsteinkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert und fügt sich harmonisch in die Uferlinie ein. In der Kirche finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt.

Friedländer Tor

Das Friedländer Tor in Neubrandenburg wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichtet.Die Namensbezeichnung „Friedländer Tor“ bezeichnet die Richtung der Ausfallstraße, der heutigen B 104. Sie führt zunächst in Richtung Nordosten und später über die B 197 weiter nach Friedland.Das Tor schützte die Stadt Richtung Pommern und wurde als Torburg mit 88 Meter Gesamtlänge ausgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Tor stadtseitig von General Tilly erstürmt, nachdem sich die kaiserlichen Truppen Zugang zur Stadt durch einen Mauerdurchbruch neben dem Tor verschafft hatten.Das Haupttor ist ein zweigeschossiger Torturm und besitzt auf der Stadtseite einen polygonalen Treppenturm. Dieser Treppenturm wurde im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts zusammen mit der gesamten Stadtseite des Tores neu aufgebaut.Das Vortor mit kleinem Satteldach zwischen den Fialen ist ein zweistöckiger, weniger repräsentativer Bau. Er ist über zwei Mauern immer noch mit dem Haupttor verbunden. Die Fachwerkbauten zwischen den beiden Toren, die ehemaligen Toschreiber- bzw. Zoll- und Zingelwärterhäuser, beherbergen heute das Torcafé und eine Verkaufsgalerie. Im Vortor befindet sich ein Architekturbüro, im Haupttor eine Galerie und ein Klubraum.Erhalten geblieben ist auch der Zingel. Er befand sich vor der Doppeltoranlage des Friedländer Tores. Gebaut kurz vor dem Dreißigjährigen Krieg sollte dieses Bauwerk die Toranlage zusätzlich schützen. Der Bau verfügte auf der Stadtseite über tiefe Stichbogennischen und feldseitig war er mit Schießscharten versehen. Die ehemals verbindenden Zwingermauern zum Tor wurden im 19. Jahrhundert abgebrochen.

Burg Neustadt/Glewe 2

In der südwestmecklenburgischen Kleinstadt Neustadt/Glewe liegt an einem Seitenarm der Elde diese im 13. Jahrhundert vom Grafen von Schwerin für die militärische Absicherung seiner Grafschaft erbaute wuchtige Randhausburg – eine der ältesten erhaltenen Wehrburgen Mecklenburgs. Zur Anlage gehören das Neue Haus, das Alte Haus, der 28m hohe Burgturm sowie die Ringmauer mit Wehrgängen und Toren. Im Verlauf der Zeit wurde die Burg mehrfach umgebaut und für unterschiedliche Zwecke genutzt, heute beherbergt sie eine gastronomische Einrichtung und ein Museum.

Lagerhalle Stralsund

Im alten Kornspeicher Stralsund befindet sich diese Lagerhalle im "Backsteinlook". Sie wird im Sommer als Skurrileum genutzt und steht im Winter leer. Nach Absprache ist auch eine Nutzung im Sommer möglich. Das Skurrileum ist ein Museum für komische Kunst mit Ausstellungen und Veranstaltungen in Sachen Humor. Diese Location mit unvergleichbarer Atmosphäre befindet sich in bester Lage der Altstadt von Stralsund und wurde bereits für Dreharbeiten genutzt.

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