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Renaissance (~1520-1660)

Renaissanceschloss Gadebusch

Die Stadt Gadebusch ist seit Oktober 2017 durch eine Ersteigerung Eigentümer des Renaissanceschloss Gadebusch geworden. Das Schloss gehört neben dem Fürstenhaus Wismar und dem Schloss Schwerin zu den herausragensten Zeugnissen der Baukunst der Renaissance unter Herzog Johann Albrecht II. Es ist in seiner äußeren Gestaltung nahezu im Originalzustand seit der Erbauung im Jahre 1571.Es ist im inneren Zustand unrestauriert und entspricht hierbei der letzten Nutzung als Internat der EOS zu DDR Zeiten. Derzeit werden Bauforschungen von Fachleuten, Historikern und Restauratoren durchgeführt. Eine umfassende Restaurierung ist in den nächsten Jahren geplant. Auch der Schlossinnenhof ist in einem noch nicht gestaltendem Zustand ohne störende Neubauten und liegt auf einer Anhöhe über der historischen Altstadt von Gadebusch.

Kloster- und Schloßruine Dargun

Von Zisterziensermönchen erbaut, erlebte die Anlage im Laufe der Jahrhunderte eine wechselvolle Geschichte. Nach der Reformation wurde das Kloster zum Schloss umgebaut. Der aus dem Renaissanceschloss und der im Stil der Backsteingotik erbauten Klosterkirche bestehende Hauptkomplex der Anlage ist als gesicherte Ruine erhalten. Das Ensemble mit seinen Nebengebäuden wie Brauhaus und Teepavillon ist denkmalgeschützt. In der Ruine der Klosterkirche und im Innenhof des Schlosses finden während der Sommersaison Musikaufführungen und Ausstellungen statt. Die Klosterkirche geht auf die bereits bei Klostergründung 1172 vorhandene Kapelle zurück und wurde in mehreren Bauabschnitten im 13. Jahrhundert zur gotischen Hallenkirche in Backstein erweitert. 1241 fand die Grundsteinlegung eines Kirchenbaus statt, von dem sich heute die Ruine des westlichen Langhauses erhalten hatDer Schlosspark besitzt fast 300-jährigen Eiben, Hainbuchenallee, der Streuobstwiese und gepflegte Rasenplätze.

Pingelhof Alt Damerow

Der älteste Bauernhof Mecklenburgs im idyllischen Alt Damerow am Rande der Lewitz ist eine Oase der Stille, ein bäuerlicher Kulturschatz und mit Sicherheit ein authentisch mecklenburgisches Erlebnis der ganz besonderen Art.

Vor genau 400 Jahren – seit 1607 – wurde der Pingelhof von Jochim Pingel angelegt. Neun Generationen von Bauern, Mägden und Knechten haben hier täglich hart gearbeitet und führten dennoch ein kärgliches Leben. Noch bis 1984 wohnte Erna Pingel auf dem Hof. Fünf Jahre später, nach umfangreicher Restaurierung, wurde das Anwesen zum Museum.

Der Pingelhof gehört zu den schönsten bäuerlichen Anwesen in Mecklenburg. Dabei sind es nicht nur das reetgedeckte Hallenhaus und die anderen Gebäude, die zur Zeitreise einladen, sondern auch die alten Bäume und die Gerätschaften. Ein Blick in die kleinen Stuben, in die Küche mit der offenen Feuerstelle und in die unmittelbar benachbarten Ställe sowie in die Kirche zeigt, wie wenig romantisch das Leben auf dem Hof gewesen ist.

Vom Arbeitsleben zeugen eine Wasserwindmühle, ein Sägegatter sowie eine historische Schmiede und jede Menge Pflüge, Eggen, Dreschmaschinen und Traktoren. Sogar ein Agrarflugzeug ist vorhanden. Die Bauern der Nachbarschaft sorgen ständig für neue Exponate.

Weitere Informationen:

www.die-lewitz.de/blog/pingelhof

Verein Lewitz e.V.
Theodor-Körner-Straße 1
19079 Goldenstädt
Tel. 0173 4268435
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www.die-lewitz.de
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