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Bunkeranlagen

WildBear Eventlocation

Die WildBear Base liegt in Mitten des größten zusammenhängenden Waldgebiets von Mecklenburg-Vorpommern im Landkreis Vorpommern-Greifswald. In den 60er Jahren wurde hier eine Raketenbasis der NVA gebaut, die bis zum Ende der DDR Bestand hatte. Bis zu 1000 Mann Besatzung wären im Ernstfall bereit gewesen die Scud-Raketen zur Verteidigung der Deutschen Demokratischen Republik abzufeuern. Blickfang ist der knapp 50 Meter hohe Aussichtsturm, der damals frühzeitig feindliche Flugzeuge erspähen sollte und immer noch funktionstüchtig ist. Das gesamte Gelände wurde damals autark geführt und besitzt bis heute einen eigenen Frischwasserbrunnen und eine im Wald verborgene Kläranlage. Als die Anlage Anfang der 90er Jahre aufgegeben wurde ist auch die Stromversorgung demontiert worden, das heißt aktuell müssen Stromerzeuger zum Einsatz kommen. Highlight ist der Hauptbunker mit einer Grundfläche von 300m2 und einer Deckenhöhe von 8m. Der Hauptplatz diente als Abschussort der Scud-Raketen und kann heute als Multifunktionsplatz dienen.Angrenzend zur WildBear Base befindet sich eine Wohnsiedlung mit drei Wohnblöcken. Eine Einheit ist leerstehend und kann beispielsweise als Produktionsbüro umfunktioniert werden.

Bunker Zurow – Galerie Initiative zu Kunsträumen

Der Bunker vom Typ LP 09 befindet sich in einer Waldlichtung, nahe des Dorfes Zurow. Er diente der Kreiseinsatzleitung des Kreises Wismar und wurde nun nach Originalvorgaben saniert. Durch die detailgetreue Rekonstruktion und Pflege ist er in einem sehr guten Zustand.Er besteht im Wesentlichen aus 3 großen Räumen (mit Stahlbeton-Wänden) und einigen kleineren Wirtschaftsräumen.Künstler gestalten ihn regelmäßig im Rahmen von „Galerie Initiative Bunker zu Kunsträumen“ Seit fünf Jahren finden im Wald am Ravensruher Weg von Zurow, im ehemaligen „Bunker P9“, Kunstprojekte im Rahmen der Pfingstaktion „Kunst offen“ statt.

Fotos – Copyright by Ina Maurer

Bunkeranlage Kap Arkona

Dutzende von Lüftungsrohren ragen in direkter Nachbarschaft der Leuchttürme aus der Erde. Die Geschichte der Bunker auf Kap Arkona ist lang. Sie beginnt 1915 mit dem Bau des ersten Bunkers, der aber unrenoviert und aus Gründen der Sicherheit nicht öffentlich zugänglich ist. Die anderen beiden Bunker können besichtigt werden, mehrmals täglich gibt es Führungen in den NVA-Bunker.

OFFROAD Gelände Steinhagen

1987 erbaute ehemalige NVA Luftabwehrraketenstellung. Das 130.000 qm große Gelände ist mit mehreren überirdischen Bunkeranlagen bebaut, welche heute größtenteils leer stehen. Das Gelände wird heute hauptsächlich als Offroad Fahrgelände und zum Motocross, Enduro fahren genutzt. Es befinden sich zahlreiche Sektionen, Passagen und Bahnen dafür auf dem Gelände.

Bunker Eichenthal

Autonome Militärische Liegenschaft 17 ha, originale Infrastruktur von 1989, komplett dreifach eingezäunt mit Hochspannungszaun, Wache, Stabsgebäuden, Wasserwerk, Hochbunker, Atombunker mit zwei Tiefetagen u.a. vollständig in Tarnfleck-Farbe.

Bunker Rostock

Auf dem Gelände der ehemaligen Neptunwerft gelegener Hochbunker aus dem 2. Weltkrieg. Er wird heute als Kunst- und Kulturzentrum genutzt und hat eine Kletterwand an einer Außenfassade. Noch viele ursprüngliche Räume vorhanden.

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