X
MV Filmförderung.
zurück zum Seitenanfang

Bad Doberan (DBR)

Hof Methling Carinerland

Reeddachhaus (lxb – 30×13 m -) mit Nebengelass; als ehemaliger Großbauernhof (heute ohne Tierbestand), wie Kuhstall am Wohnhaus, Schweinestall, Kornboden, Futterküche und Pferdestall. Alles in sehr gutem baulichen Zustand mit intaktem Dach (größtenteils erneurt; Reeddach in ständiger Kontrolle wegen des Steinmarders); als einziges Gebäude aus dem 200-jährigem Ensemble fehlt die Remise. Bautyp: Querdielenhaus, d.h.; links ist der Wohnteil, rechts der Tierhaltungsteil (Kuhstall), geteilt durch die Querdiele – von hinten fuhr der volle Erntewagen durch ein großes Tor auf die „Diele“, wurde auf den Boden über den Stall entladen, danach durch das vordere kleinere Tor rausgefahren. Es war somit die fortschrittlichere Version zum Norddeutschem Hallenhaus. Zum Grundstück gehören weitere 10 tqm genutzte Fläche, die sich in einer große Fläche wie; -A- kopiertes gepflegtes Rasengelände, bewachsen mit uralten Bäumen, Koniferen und Sonderpflanzen vor dem Haus, einschließlich Rabatten und grosser Freiterasse; -B- einem großen Gemüse- und Obstgarten (alte und neue Obstsorten), Blumenrabatten, Roseninsel, Hecken incl. Rasenfläche und Gewächshaus; -C- einem Parkähnlichem Arreal mit großen, teilweise sehr altem Baumbestand, Buchenhecke; einem reedgedecktem „Hühnerhotel“ (früher 100/anno 6 Stück) und vereinzeltem Obstbaumbestand; aufteilen. Vor dem Grundstück befindet sich ein schilfbewachsener Dorfteich, getrennt durch eine schmale asphaltierte Straße. Hinter und westlich des Grundstücks ist Acker- und Weideland mit ca. 5 km freier Sicht (in ca. 4 km sind Windräder am Horizont. Das Dorf Neu Karin ist von der Struktur ein sogenanntes „Pfannendorf“, oben der Stiel, auf dem die „Büttner“ lebten und unten auf der „Pfanne“ die Bauern, einschließlich (in diesem Fall) der Dorfteich. In der Vergangenheit lebten auf der Pfanne 5 Bauern in ehemals mind. 4 Reeddachhäusern. Heute steht neben dem schon beschriebenem noch (wieder) ein Hallenhaus. Die Grundstücke sind aufgrund des hohen Baumbestandes, um den Dorfteich und der Grundstücke herum nicht mehr einsehbar, sodaß sich die Idylle der Ruhe, Geborgenheit, Abgeschiedenheit und Naturverbundenheit noch verstärkt.

Freistehendes Einfamilienhaus mit Meerblick

Das Haus und Grundstück im gehobenen 80er Jahre DDR Stil befindet sich etwas abseits, ruhig gelegen, in dörflicher Atmosphäre. Im Dorf befinden sich ein saniertes Gutshaus und diverse alte, sanierte Häuser. Der Gespensterwald und das Ostseebad Nienhagen sind ganz in der Nähe.

– großer Schuppen als Nebengelass
– Grundstück ca. 1000 Quadratmeter mit großer Kastanie und Baumschaukel
– wilder schöner Garten

Grand Hotel Heiligendamm

Die einzigartige Lage und der direkte Zugang zum Ostseestrand machen das Grand Hotel Heiligendamm zweifellos zu einem der schönsten Ferienresorts in Europa. Die „weißen Villen” des Grand Hotels werden umrahmt vom Sandstrand auf der einen und einer parkartigen Kulisse aus Buchenwäldern und Wiesen auf der anderen Seite.
Das älteste Seebad in Deutschland mit großer Vergangenheit verbindet den nostalgischen Charme der „Weißen Stadt am Meer“ mit den Annehmlichkeiten und dem Komfort eines Luxushotels für höchste Ansprüche. Das Klassizistische Ensemble, bestehend aus sechs Gebäuden, empfängt seine Gäste in vornehmer Eleganz. Die Zimmer sind in verschiedenen, größtenteils denkmalgeschützten Gebäuden untergebracht. Die Architektur der jeweiligen Gebäude spiegelt sich in der Einrichtung wider. Die Bewohner des Severin Palais, eines Neubaus im klassizistischen Stil, erwartet ebenso wie die Gäste in den Häusern Grand Hotel und Haus Mecklenburg ein klassisch-eleganter und dennoch moderner Einrichtungs-Stil. Dezente, unifarbene oder gestreifte Stoffe bringen Ruhe in die Räume. Edle Materialien wie Samt und Leinen für die Sofas und Vorhänge vermitteln Noblesse. Strenger und massiver gibt sich dagegen die gotisch geprägte Burg Hohenzollern. Passend zum Tudor-Stil des Gebäudes wurden hier Samt und Seide in kräftigen Farben eingesetzt und mit dunklen Mahagoni-Möbeln kombiniert.
Das Grand Hotel Heiligendamm bietet vielfältige Möglichkeiten sich den kulinarischen Genüssen hinzugeben. Gleich vier international und regional geprägte Restaurants werben um die Gunst der Gäste. Das Kurhaus Restaurant bietet deutsche und regionale Küche auf höchstem Niveau. In dem mit einem Michelin Stern prämierten „Gourmet Restaurant Friedrich Franz” treffen sich Kulinarik in Perfektion und traumhaft schönes Ambiente. Für die kleinen Gäste bietet die eigene Kindervilla, mit verschiedenen Erlebniswelten auf drei Etagen, viel Platz zum Spielen, Herumtoben und Träumen. Die Welt des 3000 Quadratmeter großen Spa lässt mit einer Poolanlage, der vielfältigen Saunalandschaft und Meditationsraum keine Wünsche offen.

Gut Gross Siemen

Gutshaus, Gutspark in historisch traditionell unverbautem Gutsdorf. Schwerpunkt: historische und englische Rosen/Rosarium am Bachlauf, mit Teichanlagen. Standort der Festspiele MV.

Zur Anlage gehört eine Orangerie mit einer Grundfläche von 200 qm.

Herrenhaus Samow

Das Herrenhaus Samow wurde 1658 erbautund hat um 1810 seine heutige klassizistische Form erhalten. Es liegt in einem großzügigen Landschaftspark mit alten Bäumen in der Mecklenburger Schweiz, nahe dem Peenetal in Ostvorpommern.

Schloss Hohen-Luckow

Der gesamte Komplex besteht neben dem Herrenhaus aus Wirtschaftsgebäuden, dem Landschaftspark und den umliegenden Ländereien.Das zweigeschossige, ockerfarbene Herrenhaus ist im barocken Stil erbaut, die zwei Ecktürme wurden im 19. Jahrhundert hinzugefügt. Das Herz des Hauses ist der Rittersaal im zweiten Stockwerk. Die Decke ist mit üppgigem Stuck dekoriert. Der Stuck wurde von Clerici nach Entwürfen von Karl Maria Pozzi installiert. An der einen Seite des Saales dominiert ein großer, vergoldeter Kamin. An den Wänden sind Wandvertäfelungen mit den Familienwappen der Vorfahren der Erbauer. Des Weiteren schmücken allegorische Darstellungen in Stuckmedaillons die Wände. Die Entschlüsselung dieser Bilder war in der Entstehungszeit ein beliebtes Gesellschaftsspiel.Der Park ist sehr weitläufig und war ursprünglich im barocken Stil angelegt, wurde später aber zu einem englischen Landschaftspark umgewandelt.

Gutshof Alt Guthendorf

Aus der Geschichte des Gutes:

1210 wird „Guthendorp“ erstmals erwähnt. Am 13.01.1371 verpfändete Herzog Albert von Mecklenburg die Städte und Schlösser Marlow und Sülze sowie 23 andere Orte an den Bischofvon Schwerin.Zu dieser Zeit wurde wahrscheinlich der mittelalterliche Wehrturm errichtet, der im Teich hinter dem heutigen Standort des Hauses nachweislich gestanden hat. Heute ist davon nur noch zu erkennen, wo früher der Zugang in Form einens kleinen Dammes gewesen sein muss. Vielleicht sind Teile dieses Turms dann später beim Bau des Hauses verwendet worden, worauf das Format einiger Steine im Kellergewölber hinweist, gesichert ist dies aber nicht.

Im Jahre 1756 werden die Junker Kurt und Joachim von Zepelin als Besitzer des Dorfes Alt-Guthendorf genannt. Der Luftschiffbauer Zeppelin ist übrigens mit den mecklenburgischen Zeppelins verwandt. Familie von Zeppelin residiert fast 300 Jahre in Alt-Guthendorf, dann wird das Gut an das Kloster zu Ribnitz verkauft. Das Kloster verpachtet das Gut weiter an Herrn von Hoben.

Ab 1794 pachtet Christian-Ernst-Friedrich von Vogelsang die Dörfer. Er ist eine führende Persönlichkeit der mecklenburgischen Ritterschaft und stand dem Amt im Nord-Osten Mecklenburgs vor.In dieser Eigenschaft organisierte er gezwungenermaßen 1813 den großen Vormarsch der napoleonischen Truppen gegen Rußland mit. Im Jahr 1821 stirbt Christian-Ernst-Friedrich von Vogelsang.Um sein Grab rankt sich die Geschichte eines verborgenen Schatzes. Dies resultiert aus der umfangreichen Inschrift auf seiner Grabplatte. In dieser soll verfügt worden sein, dass sie 100-Jahre nicht aufgenommen werden darf, was zusammen mit dem Umstand, dass er kinderlos war, für die Schatzsage sorgte. Die Inschrift wurde aber respektiert, denn trotz der Einebnung aller Gräber an der Kirche blieb die Grabplatte bis Mitteder 80-iger Jahre des letzten Jahrhunderts erhalten.

Nach dem Tode von Christian-Ernst-Friedrich von Vogelsang fiel das Gut an seinen Bruder Gustav-Casimir-Hardenatz von Vogelsang, dieser verstarb 1848. Danach residierte auf Alt-GuthendorfHermann Ludolf Carl Emil Freiherr v. Vogelsang bis 1862. Er wurde zum ritterlichen Amtsdeputierten in die mecklenburgische Ständevertretung gewählt. 1850 konvertierte er zum katholischen Glaubenund mußte deshalb aus dem mecklenburgischen Landtag ausscheiden. Vogelsang beschäftigte sich nun als Publizist mit aktuellen und religiösen Fragen und dem Problem einer gerechten sozialen Gesellschaft.Ab 1859 begleitete er den jungen Fürsten von Liechtenstein auf Reisen durch Europa und erhielt zum Dank am 10.5.1859 den fürstlich-liechtensteinischen Freiherrenstand verliehen. 1864 kam er nach Östereich wo er mit schriftstellerischer Tätigkeit eine christlich-soziale Volksbewegung mit der Forderung nach sozialen Reformen auslöste.Dies hatte zur Folge, dass gegen den Widerstand der liberalen Partei eine Reihe von Sozialgesetzen beschlossen wurde, die teilweise vorbildlich für Europa galten. Vogelsang gilt daher in Österreich auch heute noch als bedeutende Persönlichkeit.

Anschließend wechselt das Gut die Pächter häufiger, der letzte Gutsherr war die Familie Winter bis 1945. Diese ließ das Gut in den 20-iger Jahren des letzten Jahrhunderts komplett sanieren, Stall und viele Bauelemente im Haus stammen aus dieser Zeit.

Waldgut Rosenhagen

Das Anwesen umfaßt in der Nähe des Hauses über 10 Hektar mit Garten, Park,See, Teich, Wald und Wiesen. Es bietet u.a. vier Gästewohnungen imObergeschoß des Haupthauses.

Zur Geschichte:

„Besiedelt wohl seit der mittleren Steinzeit wurde (erstmals erwähnt) dasGut Rosenhagen 1224 als eines von vier Hagendörfern in einer Urkunde derKirche Satow zugeordnet, im 30-jährigen Krieg ausgestorben, umgesiedelt.1802 erworben durch den dänischen Kammerjunker Cord Peter von Restorff wurde1836 das jetzige Gutshaus fertiggestellt und bis 1945 durchgehend bewohnt.Danach diente es der Einquartierung, Beherbergung von Flüchtlingen sowie alsKonsumladen, Dorfgemeinschaftshaus, Gemeindeverwaltung, Mehrfamilienhaus,Bushaltestelle. Die letzte Bewohnerin verhinderte 1988 die Sprengung durchihre Weigerung woanders hinzuziehen und rettete so das Gebäude vor derZerstörung. Ab 1994 wurde mit großem Aufwand unter Förderung durch das Land,der Denkmalpflege und der Dorferneuerung im alten Stil saniert. Alsklassizistisches Gutshaus steht es auf der oberen Denkmalliste. Inzwischenist auch das Umfeld würdig angepasst und neben der Anlage eines großenRosengartens mit Kräutern, Lavendel und Jasmin entwickeln sich Strukturenfür einen Landschaftspark, der behutsam in die Zukunft wachsen soll.“

© 2021 · MV Filmförderung GmbH