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Demmin (DE)

Schloss Kummerow

1730 fertiggestellt, ist die Geschichte von Schloss Kummerow eng mit der Historie der Familie derer von Maltza(h)n verbunden.
Das Schloss am Kummerower See ist in seiner gesamten Anlage elegant und pragmatisch zugleich und zeugt von den Arbeits- und Machtverhältnissen einer untergegangenen Epoche.

2011 ging Schloss Kummerow in den Besitz des jetzigen Eigentümers über, der das Schloss als öffentlich zugängliche Kunsthalle ausstatten und mit seiner Fotografischen Sammlung bespielt. Sein Sanierungskonzept umschließt die Spuren der Vergangenheit und setzt sichtbar nur dort Neues, wo Fehlstellen entstanden sind.

Eine erste Ausstellung zum Tag des offenen Denkmals am 20. September 2015 zog 4.000 Besucher an. Mit dem Werk des Dresdner Malers Eberhard Göschel wurde die Art des Umbaus erfolgreich unterstrichen. Die Wahl des Künstlers und das Sanierungskonzept gingen hier Hand in Hand, um den Geist der erhaltenen Spuren mit der Malweise des Künstlers aufzuladen und seine künstlerische Haltung interessant mit der Geschichte des Hauses zu verzahnen.

Hinterlassene Spuren, die vom Leben in wechselnden Ideologien erzählen. So steht im Spiegelsaal, erhalten als alte Wandbemalung: „Ich bin das Schwert! Ich bin die Flamme! Ich habe euch erleuchtet in der Dunkelheit, und als die Schlacht begann, focht ich voran, in der ersten Reihe.“ Auch wenn die Zeitläufte das Heine Zitat seiner ehemaligen sozialistischen Propaganda entleert haben, soll es das Haus in seiner collagehaften Erscheinung mit feudalen Versatzstücken zu neuem Leben anfeuern.

Zum Schlossensemble gehört der Schlosspark und die ehemaligen noch unsanierten Wirtschaftsgebäude. Das Schloss liegt direkt am Kummerower See. Es gibt Aufenthaltsräume, Toiletten, Strom, Internet und genügend Parkplätze.Rund 35 Räume auf zwei Etagen mit einer Gesamtfläche von 3500 m².

Schloß Kittendorf

Schloß Kittendorf wurde 1848-1853 erbaut, von Hans Friedrich von Oertzen, Kammerherr des Großherzogs von Mecklenburg/Schwerin. Es wurde nach Plänen des berühmten Schinkelschülers Friedrich Hitzig als Pendant zu dem nur wenige Jahre zuvor fertiggestellten Schloss Babelsberg (Potsdam) im Baustil der Tudorgotik nach englischem Vorbild errichtet. Der hier seinerzeit residierende Kammerherr von Oertzen war ein wichtiger und angesehener Politiker im damaligen Herzogtum Mecklenburg/Schwerin. Der Großherzog soll hier oft eingekehrt sein, um mit seinem Kammerherrn die Tagespolitik des Landes abzusprechen. Beide waren leidenschaftliche Jäger, so dass hier das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden werden konnte.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde auch Familie von Oertzen enteignet und so begann eine wechselvolle Zeit für Schloß Kittendorf. Die längste Zeit wurde es als Internat einer Berufsschule genutzt, bis es Ende der 80er Jahre zum Parteischulungszentrum ausgebaut werden sollte. Doch die Arbeiten an dem bereits verwahrlosten Gebäude blieben in der Wendezeit stecken und so verfiel Schloß Kittendorf mehr und mehr.

In diesem traurigen Zustand hat der Berliner Unternehmer Johann Trettler Schloß Kittendorf 1992 entdeckt, es erworben und nach Originalunterlagen des Denkmalschutzes liebevoll rekonstruiert. Obwohl sämtliches Interieur nicht mehr vorhanden war, ist es gelungen, Möbel aus ganz Europa im Stil der Zeit zusammenzutragen, um dem Schloß seinen ursprünglichen Charakter wiederzugeben. So konnte Schloß Kittendorf 1995 als Hotel endlich auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Als Geheimtipp gilt die Besichtigung der historischen Bibliothek, der Orangerie, sowie der Kronleuchter­­sammlung in den Sälen und Zimmern.

Hier wurden übrigens Filme gedreht wie die ZDF Produktion “Sommerwellen” oder der Peugeot Werbespot “Club der Nichtraucher”.

Kloster- und Schloßruine Dargun

Von Zisterziensermönchen erbaut, erlebte die Anlage im Laufe der Jahrhunderte eine wechselvolle Geschichte. Nach der Reformation wurde das Kloster zum Schloss umgebaut. Der aus dem Renaissanceschloss und der im Stil der Backsteingotik erbauten Klosterkirche bestehende Hauptkomplex der Anlage ist als gesicherte Ruine erhalten. Das Ensemble mit seinen Nebengebäuden wie Brauhaus und Teepavillon ist denkmalgeschützt. In der Ruine der Klosterkirche und im Innenhof des Schlosses finden während der Sommersaison Musikaufführungen und Ausstellungen statt. Die Klosterkirche geht auf die bereits bei Klostergründung 1172 vorhandene Kapelle zurück und wurde in mehreren Bauabschnitten im 13. Jahrhundert zur gotischen Hallenkirche in Backstein erweitert. 1241 fand die Grundsteinlegung eines Kirchenbaus statt, von dem sich heute die Ruine des westlichen Langhauses erhalten hatDer Schlosspark besitzt fast 300-jährigen Eiben, Hainbuchenallee, der Streuobstwiese und gepflegte Rasenplätze.

Gutshaus Groß Toitin

Das aufwendig restaurierte Gutshaus verbindet die Intimität eines privaten Gutshofes mit dem Service eines Spitzenhotels. Groß-Toitin bietet luxuriöse Ausstattung und höchsten Komfort in Guts- und Kutscherhaus. Terrassen und Gartenpark sind direkt an den geschützten Peenewiesen gelegen.

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