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Spielfilm

Drei Zimmer/ Küche/ Bad

Acht Freunde helfen sich gegenseitig beim Umzug. Immer wieder. Ein Jahr lang. Ein Film, der dort spielt, wo alles beginnt und alles endet: Zwischen Möbeln und Kartons. (Quelle: teamWorx)

Heimatstern

Irgendwo gibt es diese Insel – eine Lebensinsel, auf der Menschen, die nicht in die Gesellschaft passen, ein „zu Hause“ gefunden haben.Einer dieser Menschen, die dort leben, ist Niklas, ein kauziger Einzelgänger, der denkt, er käme von einem anderen Stern – aus dem großen Wagen. Und deshalb will er hier unbedingt weg – raus aus dem Heim, zurück ins Weltall! Doch ihm bleiben nur noch fünf Tage, um seine Rückkehr vorzubereiten.Und dann gibt es da noch diesen merkwürdigen Professor, einen Haufen behinderter Typen und diese seltsam schrullige Helene, die in Niklas verschossen ist.Wenn dann auch noch die Heim-aufsichtsbehörde Niklas´außerirdische Apparaturbeschlagnahmt, hilft nur noch ein Wunder – ach ja: und die Liebe.„Heimatstern“(AT) soll eine Liebeserklärung an die einfachen und wichtigen Werte des Lebens werden – an die Freundschaft, an Träume, an die Liebe. Und vor allem eine an das Lachen.

Effigie – Das Gift und die Stadt

In Bremen geboren und aufgewachsen, war Gesche Gottfried eine der ersten jemals identifizierten weiblichen Serienmörderinnen. Zwischen 1813 und 1827 ermordete sie 15 Menschen mit Mäusegift – darunter ihre beiden Eltern, ihre drei Kinder, den Zwillingsbruder, drei Ehemänner, Freunde und Nachbarn. Weitere 20 Opfer überlebten. 1831 wurde sie im Alter von 46 Jahren hingerichtet. Gesche Gottfrieds undurchschaubare Motive sorgen immer wieder für Faszination in der deutschen Populärkultur, wo Gottfried und ihre Verbrechen Theaterstücke, Gedichte, Graphic Novels, Punkrock-Bands und sogar eine Oper inspiriert haben. Effigie folgt einer bisher unerforschten Interpretation der Mörderin und der Gesellschaft, in der sie lebte. Der Gesellschaft, die Gottfrieds Verbrechen so lange ignorierte. Unsere Recherchen legen nahe, dass Gesche an einer Ego-State-Störung litt – und wahrscheinlich am Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom. Der Film versucht gleichwohl nicht, ihre Motive vollständig zu erklären, sondern stellt sie vielmehr als Mörderin dar, die keine Reue zeigt – fast wie eine weibliche Version von Hannibal Lecter.Ein weiteres zentrales Element ist Bremens Bourgeoisie, in deren Umgebung Gesche sich bewegte. Nach ihrer Verhaftung stellte sich heraus: viele Opfer hätten überleben können, wären Autopsien fachgerecht durchgeführt und Warnungen nicht zurückgewiesen worden. Neben den eigentlichen Mordfällen treiben Gier und politische Intrigen die Handlung von Effigie voran.

Welt unter

Ein Episodenfilm der Rostocker Schule. Heute, so prophezeien es Verschwörungstheoretiker, werden wir Zeugen des Weltuntergangs. Wie der Rest der Welt, so können auch unsere jungen Rostocker Protagonisten über diese Mutmaßung nur lachen. Im Laufe des Tages müssen sie sich jedoch im Klaren darüber werden, dass es ihre privaten Welten sind, die sich kurz vor dem Untergang befinden. In vier Episoden kämpfen sich diese jungen Rostocker Menschen durch einen Tag voller Rückschläge, Geheimnisse und neuer Offenbarungen.

O mein Gott.

In einer Zeit, in der alles mit allem zusammenhängt, kann die Summe der Teile ein katastrophales Ganzes ergeben. Orte spielen keine Rolle mehr, es kann überall passieren und am 11. November trifft es ein Luxushotel an der Küste, im hübschen Heiligendeich. Die Geschichte ist wie eine unberechenbare Summe von Teilen, die eine fatale Mischung ergibt. Und da alles mit allem zusammenhängt, kann keine der Figuren behaupten, sie hätte an der Katastrophe keine Schuld.

SIE WAREN MAL STARS

David Held und Helma H. Hunsen wollen zusammen einige Jahre nach ihrem großen Erfolg mit den Kreuzköllnkops nach Schwerin, weil ihr Produzent von einem bedeutenden Filmfestival, was dort stattfindet gesprochen hat. Als sie dort ankommen müssen sie feststellen, dass es sich um ein Schülerfilmfest handelt, doch sie sind so frustriert, dass sie trotzdem teilnehmen. Die Dreharbeiten zu ihrem Film laufen alles andere als Rund, Streitigkeiten, ewige Konkurrenz und gegenseitiges Hintergehen sind allgegenwärtig und die größte Frage scheint zu sein, ob überhaupt beide den Schwerinaufenthalt lebendig überstehen.Mockumentary

Der Boden unter den Füssen

Lola, junge Unternehmensberaterin, 100 Arbeitsstunden und 5 Sporteinheiten pro Woche. Conny, ihre ältere Schwester, paranoid schizophren und nicht in der Lage, ihre Wohnung zu verlassen. Conny schluckt 120 Schlaftabletten und wird gerettet. Und Lola sagt keinem, dass sie überhaupt eine Schwester hat.

Die Buddenbrook

Thomas, seine Schwester Tony und sein jüngerer Bruder Christian führen als Kinder des angesehenen Lübecker Kaufmanns Johann Buddenbrook 1835 ein sorgenfreies Leben. Doch der Zerfall der Familie und der finanzielle Ruin sind unaufhaltsam. Mit den sich ändernden Zeiten passen die Buddenbrooks und ihr konventionelles Verhalten nicht mehr in die Gesellschaft. 1877 steht Tony vor den Trümmern der Familie und muss hilflos mit ansehen, wie der Besitz an den ärgsten Konkurrenten geht.

Lieber Thomas

Der Dichter und Filmemacher Thomas Brasch ist ein deutsch-deutsches Enfant terrible, dessen Leben eng mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts verknüpft ist. In der DDR konnte er nicht bleiben und im Westen fehlte ihm der Widerstand. Brasch ist ein Musterbeispiel eines unangepassten Menschen, der mit seiner Gier nach Dasein, seiner Lebenskraft und Sinneslust zu gewaltig für die Konventionen der Zeit war und ist.

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