Am 12. Februar 2026 startet die 76. Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele Berlin mit einem Werk, das im Norden Deutschlands entstanden ist. Der Eröffnungsfilm NO GOOD MEN stammt aus einer Zusammenarbeit zwischen der in Hamburg lebenden afghanischen Regisseurin Shahrbanoo Sadat und der Lübecker Produzentin Katja Adomeit und unterstreicht zugleich die internationale Ausrichtung des Festivals. Der Film ist außerdem #mvgefördert und wurde u.a. in Rostock gedreht setzt damit ein starkes Signal für den Film-Norden auf dem Berliner Filmfestival.
Mit NO GOOD MEN entstand eine Liebeskomödie, die im Kabul der letzten Tage vor dem politischen Umbruch angesiedelt ist. Im Mittelpunkt steht die Kamerafrau Naru, die nach der Trennung von ihrem Mann und einem erbitterten Streit um ihr Kind jede Hoffnung auf verlässliche Partnerschaften aufgegeben hat. Erst die Begegnung mit dem Journalisten Qodrat bringt sie dazu, ihre feste Überzeugung zu überdenken – und die Frage neu zu stellen, ob es doch noch einen Mann gibt, dem man vertrauen kann.
Für das Projekt wählte Shahrbanoo Sadat auch Drehorte in Hamburg. Die Viertel Wilhelmsburg und Rothenburgsort dienten dabei als Kulisse für Kabul und wurden unter der gestalterischen Leitung von Produktionsdesignerin Pegah Ghalambor entsprechend umgebaut. Vor der Kamera stehen Anwar Hashimi und Shahrbanoo Sadat selbst. Hinter der Produktion steht das in Lübeck ansässige Unternehmen Adomeit Film.
Der Geschäftsführer der MV Filmförderung, Olaf Jacobs, meint: „Im vergangenen Jahr haben gleich mehrere internationale Koproduktionen im Land gedreht. NO GOOD MEN ist eine davon. Wir gratulieren dem Team um Regisseurin Shahrbanoo Sadat und Produzentin Katja Adomeit sehr herzlich!“
Foto: No Good Men / © Virginie Surdej

