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Barock (~1600-1780)

Schloss Ludwigslust

Das Ludwigsluster Schloss entstand in einer Abfolge von verschiedenen Bauprojekten durch die Mecklenburger Herzöge, die sich in der Nähe der alten Residenzstadt Schwerin einen zeitgemäßen Sitz errichten ließen. Der Architekt Johann Joachim Busch schuf eine großflächige Anlage mit dem Schloss als Mittelpunkt. Diesem gegenüber steht die Hofkirche, die mit ihrem breiten Portikus das architektonische Gegengewicht zum Schloss bildet. Eingebunden sind Schloss und Kirche in eine planmäßig angelegte Stadt, deren Hauptstraße auf den Schlossplatz führt. Die Herzöge von Mecklenburg-Schwerin residierten hier bis zu ihrer Rückkehr nach Schwerin im Jahre 1837.Die Anlage bildet zusammen mit der Stadt und dem Schlosspark ein Ensemble, das in dieser Ausführung in Mecklenburg einzigartig ist. Es wird deshalb auch oft als mecklenburgisches Versailles bezeichnet.

Belvedere

An der Stelle im Brodaer Holz, an der das romantische Belvedere steht, können Sie einen einzigartigen weitschweifenden Rundblick auf die eichenumkränzte Innenstadt sowie den glitzernden langgestreckten Tollensesee mit seinen bewaldeten Höhen genießen. Als sich Herzog Adolf Friedrich IV. 1775 in Neubrandenburg seine Sommerresidenz bauen ließ, entstand in seinem Auftrag am außergewöhnlich schönen Westufer des Tollensesees ein kleines Tee- bzw. Sommerhaus (Belvedere). Belvedere – HerbststimmungDoch der alte Bau ist längst verschwunden. Das Sommerhaus wurde 1794 nach dem Tode von Adolf Friedrich IV. abgebrochen und auf Initiative eines Privatmannes in der Neubrandenburger Innenstadt als Gaststätte “Tivoli” wieder aufgebaut. Dieses Gasthaus brannte in den letzten Kriegstagen 1945 nieder. Am Standort des alten Belvedere ließ 1823 die Frau des neuen Landesherrn, Großherzogin Marie, wieder ein Tee- bzw. Sommerhaus bauen. Das massive Gebäude wurde nach Plänen des Architekten Friedrich Wilhelm Buttel in Form eines griechischen Tempels errichtet. Es befanden sich damals ein großer Raum mit reich verzierter Stuckdecke und einem Kamin, eine kleine Küche und eine Kammer darin. Eine an der Südseite angebrachte Gedenktafel erinnert heute an die Großherzogin. Das Sommerhäuschen wurde nach der Novemberrevolution 1918 nicht mehr genutzt und verlor seinen Zweck. Nach einem Ideenprojekt von Heinrich Tessenow (er baute auch die „Alte Wache“ in Berlin zur Gedächtnishalle um) wurde das klassizistische Gebäude als Landesdenkmal für die im 1. Weltkrieg Gefallenen aus Mecklenburg-Strelitz umgestaltet. Tessenow ließ es nach allen Seiten öffnen sowie in der Mitte des Fußbodens ein großes eisernes Kreuz einarbeiten. Auch das Umfeld des Tempels erhielt durch Tessenow ein neues Gesicht. Er schuf hier eine fast überdimensionale Platzanlage mit wuchtigen Treppen, wo später SA und Hitlerjugend ihre Märsche abhielten. Nach dem 2. Weltkrieg war das Belvedere dem Verfall preisgegeben. Ende der 70er Jahre gab es seitens der Stadt den Vorschlag, das Gebäude in eine Kulturstätte mit einer großen Freilichtbühne umzufunktionieren. Es wurde zwar mit den Umbauarbeiten begonnen, aber aus Geldmangel mussten die Arbeiten unvollendet eingestellt werden. 1995 wurde das Belvedere als offener Tempel restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es ist das einzige erhaltene klassizistische Bauwerk Buttels und das einzige Denkmal dieser Art in der Region um Neubrandenburg. Nach der Ersteigung der romantischen Steintreppe, die steil zum Tempel hinaufführt, lädt Sie dieser schöne Ort zum Verweilen ein. Zum Schönsten, was die nähere Umgebung zu bieten hat, gehört wohl der überraschend einmalige Ausblick – Sie können die reizvolle Gegend rings um den See wie aus der Vogelschau erleben. Inzwischen finden hier Kulturveranstaltungen verschiedener Art, wie z. B. Konzerte, Tanz- und Theateraufführungen statt, die viele Besucher begeistern.

Marktplatz Boizenburg

Der Marktplatz in Boizenburg wird vom freistehenden Rathaus, einem bedeutenden Beispielbarocker Fachwerksbaukunst sowie der dreischifffigen St.-Marien-Kirche dominiert. Beide Gebäude wurden nach einem Stadtbrand 1709 neu errichtet.

Altstadt Boizenburg

Nach einem Stadtbrand im Jahr 1709 wurde die Stadt Boizenburg planmäßig neu errichtet. Enge Gassen mit kleinen, liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern im barockem Stil prägen das Bild der Altstadt.

Stadtwall Boizenburg

Die Innenstadt Boizenburgs ist von einer gut erhaltenen mittelalterlichen Wallanlage umgeben. Der Wall ist mit alten Linden bestanden und wird beidseitig von wasserführenden Gräben umschlossen. Die liebevoll restaurierten kleinen Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert sind über zahlreiche kleine Brücken mit dem Mittelwall verbunden.

Kanal 1

Der 28 Kilometer lange Kanal wurde Mitte des 18. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Errichtung der neuen Residenz der Herzöge von Mecklenburg- Schwerin in Ludwigslustangelegt und dient bis heute dem Betreiben von Kaskaden, Wasserspielen und Wasserläufen im Bereich des Schlosses und Parks. Der Kanalverlauf durch die Barockstadt Ludwigslust ist harmonisch gestaltet und mit seiner angrenzenden ursprünglichen Bebauung sehenswert.

Schlossstraße Ludwigslust

Die Schlossstraße in der mecklenburgischen Barockstadt Ludwigslust wurde in den Jahren 1783/1784 angelegt und führt von der Schlossbrücke zum Alexandrinenplatz. Die Straße ist sehr breit und hat ein Steinpflaster. Sehenswerte historische Gebäude prägen das Straßenbild.

Kanal 3

Der 28 Kilometer lange Kanal wurde Mitte des 18. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Errichtung der neuen Residenz der Herzöge von Mecklenburg- Schwerin in Ludwigslustangelegt und dient bis heute dem Betreiben von Kaskaden, Wasserspielen und Wasserläufen im Bereich des Schlosses und Parks. Der Kanalverlauf durch die Barockstadt Ludwigslust ist harmonisch gestaltet und mit seiner angrenzenden ursprünglichen Bebauung sehenswert.

Kanal 2

Der 28 Kilometer lange Kanal wurde Mitte des 18. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Errichtung der neuen Residenz der Herzöge von Mecklenburg- Schwerin in Ludwigslustangelegt und dient bis heute dem Betreiben von Kaskaden, Wasserspielen und Wasserläufen im Bereich des Schlosses und Parks. Der Kanalverlauf durch die Barockstadt Ludwigslust ist harmonisch gestaltet und mit seiner angrenzenden ursprünglichen Bebauung sehenswert.

Gutshaus Warkstorf

Gutshaus aus der Zeit 1695- 1750 im barocken Stil mit Backsteinfassade, 27 Zimmern, historischen Türen, kleiner Rokokotreppe, kleinem Saal mit Gründerzeitpaneelen. Gebäude ist eine Baustelle. Zugehöriges Grundstück mit 20.000 qm, altem Baumbestand im Park und Waschteich.

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