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Rokoko (~1735-1780)

Gutshaus Warkstorf

Gutshaus aus der Zeit 1695- 1750 im barocken Stil mit Backsteinfassade, 27 Zimmern, historischen Türen, kleiner Rokokotreppe, kleinem Saal mit Gründerzeitpaneelen. Gebäude ist eine Baustelle. Zugehöriges Grundstück mit 20.000 qm, altem Baumbestand im Park und Waschteich.

3 Königinnen Palais

Schloss Mirow liegt auf einer malerischen Insel in der Mecklenburgischen Seenplatte.

„Das Kavalierhaus“ ist Teil des historischen Gebäudeensembles auf der Schlossinsel Mirow. Erbaut wurde es von 1756-58 und diente zu herzoglichen Zeiten als Unterkunft für das Personal, vor allem aber auch als Küchengebäude. Zwei großräumige Feuerstellen im Eingangsbereich zeugen noch von dieser Vergangenheit. Nach dem 2. Weltkrieg befand sich im Gebäude eine Heiz- und Küchenanlage, die zur Versorgung des Altenheims diente, welches im gegenüberliegenden Schloss untergebracht war. Seit dem Sommer befindet sich in dem komplett renovierten Bau eine historische Erlebnisausstellung.

Das „3 Königinnen Palais“ ist zweigeschossig mit einer Gesamtfläche von 577 qm und hat eine Außenterrasse von 140 qm. Es befinden sich 12 z.T. kleinere Räume im Obergeschoss (Ausstellungsräume) und 6 im Untergeschoss (Empfang und Café). Zusätzlich im Seitenbereich 2 Treppenaufgänge. Im Untergeschoss sind gastronomietaugliche WCs vorhanden.

Strom ist im gesamten Haus vorhanden. Starkstrom im Elektroraum im Untergeschoss und an einem Anschluss auf der Terrasse, im Hofbereich des Hauses.
Direkt auf der Schlossinsel (Mirower Seehotel) oder in direkter Umgebung der Insel (z.B. Hotel „Zur Seepromenade“, Strandhotel, Herberge zur Heimat etc.) sind Übernachtungsmöglichkeiten. Im Kavalierhaus selbst gibt es keine Unterkünfte.

Rittergut Boemitz

Das Rittergut Bömitz im ehemals zu Schweden gehörenden Vorpommern an der Ostseeküste wurde erstmals im 14. Jhd. erwähnt. Das heutige Gutshaus wurde von Hermann Christoph von Hertell, einem ritterlichen Hauptmann, 1751 errichtet.Die mächtigen Grundmauern und der Gewölbekeller lassen auf das Vorhandensein einer Burg schließen, die vermutlich während des dreißigjährigen Krieges zerstört wurde.Im Laufe der Jahrhunderte wechselte es häufig die Besitzer. Der letzte private war Dr. Grunert aus Frankfurt a. M., der das Gut dann 1924 an die pommersche Landgesellschaft verkaufte, die es dann aufsiedelte. Dabei wurden im Dorf viele neue Bauernhöfe geschaffen. Das Gutshaus selbst wurde von der Kreisverwaltung Greifswald übernommen. Diese ließ 1929 durch Julius Broeckel ein Altersheim einrichten, das er bis 1952 in vorbildlicher Weise führte. Bei Kriegsende diente es zahlreichen Flüchtlingen aus dem Osten als Durchgangsstation. 1987 war das Heim dermaßen heruntergekommen und zerwohnt, daß es geschlossen wurde. Ein Berliner Elektrobetrieb kaufte es, um ein Ferienheim daraus zu machen…Zwischen 1990 und 1993 stand es dann leer und wurde verwüstet. Im Frühjahr 1994 begann das Ehepaar Backmann & Neumann mit der Sanierung und im Oktober 1995 ging es als Hotel & Restaurant in Betrieb.Die Glocken wurden 1937 von den Bömitzern und den Heimbewohnern gekauft und immer wieder gegen habgierige Machenschaften verteidigt. Zehn Jahre nach dem Ende des Altersheims läuten sie nun wieder zu wichtigen Ereignissen; und regelmäßig am Sonnabend und Sonntag werden sie von drei kräftigen Bömitzer Burschen in Schwung gebracht.

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