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Burg

künstliche Ruine (Grotte) Ludwigslust

Die künstliche Ruine wurde 1788 nach Plänen des Hofbaumeisters Johann Joachim Busch aus Raseneisenstein errichteten. Der poröse Stein unterstreicht dabei den zerfallenen Charakter des Gebäudes. Ganz bewusst hat Busch das Bauwerk im Stil einer mittelalterlichen Burgruine errichtet, um diesem Teil des Parks eine sentimentale Note zu verleihen. Für die Hofgesellschaft war die Grotte ein Ort der inneren Einkehr, denn angesichts der verfallenen Architektur wurde man an die Vergänglichkeit alles irdischen Seins erinnert. Als Eiskeller und später für die Aufzucht von Champignons hatte die Grotte aber auch ganz praktische Zwecke zu erfüllen. Darüber hinaus diente sie bei zahlreichen Festen als romantische Kulisse

Festung Dömitz

Die Dömitzer Festung ist die größte Festung Mecklenburgs (erbaut von 1559 bis 1565).Sie wurde erbaut um die Südwestgrenze Mecklenburgs und die Elbübergänge zu sichern. Bis zum Jahr 1894 nutzte das Militär die Festung. Sie überstand die Jahrhunderte unversehrt und ist noch heute eine eindrucksvolle Flachlandfestung. Bastionen, Kasematten und Kommandantenhaus sind vorhanden.Die Festung zeigt einen fünfeckigen Grundriss mit Bastionen auf Gewehrschussweite. Die Mauern zwischen den Bastionen (sogenannte „Kurtinen“) sind bis zu 9 Meter hoch.Das aufwändige Festungstor wurde im Stil der niederländischen Spätrenaissance 1565 erstellt. Das innere Tor entstand 1790. Der dreigeschossige Backsteinbau des Kommandantenhauses mit Ost-Turm stammt aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Die Gebäude im Hof wurden durch neuere Bauten ersetzt.Im Dreißigjährigen Krieg dienten Ort und Festung als Stützpunkt für wechselnde Parteien. Seit 1750 wurde die Festung auch als Irrenhaus und Gefängnis benutzt.

Gut Gresse

Das Gut Gresse war eine Gutsanlage in Gresse im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Räumlich durch eine Straße getrennt, gehörten einerseits das bis 1860 nach Plänen von Heinrich Thormann im neugotischen Stil errichtete, repräsentative Gutshaus mit Park und der Marstall sowie andererseits die Hofanlage mit Ställen sowie das Gutsverwalterhaus zum Anwesen. Viele der Gebäude stehen leer und befinden sich in desolatem Zustand.

Burg Neustadt/Glewe 1

In der südwestmecklenburgischen Kleinstadt Neustadt/Glewe liegt an einem Seitenarm der Elde diese im 13. Jahrhundert vom Grafen von Schwerin für die militärische Absicherung seiner Grafschaft erbaute wuchtige Randhausburg – eine der ältesten erhaltenen Wehrburgen Mecklenburgs. Zur Anlage gehören das Neue Haus, das Alte Haus, der 28m hohe Burgturm sowie die Ringmauer mit Wehrgängen und Toren. Im Verlauf der Zeit wurde die Burg mehrfach umgebaut und für unterschiedliche Zwecke genutzt, heute beherbergt sie eine gastronomische Einrichtung und ein Museum.

Rittergut Damerow

Die Gutsanlage des Familienzweiges der Familie von Winterfeld aus dem HausDamerow wurde erstmals 1375 als Gutsort erwähnt. Am 19.03.1656 wurdeJoachim Georg von Winterfeld das Gut Damerow mit angrenzenden GüternSchmarsow und Rollwitz zugesprochen. Unter Ludwig Gustav von Winterfeld(1807-1874) wurde Damerow – beginnend etwa 1840 – zu einer der größtenGutsanlagen der Uckermark mit angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen.Das noch 1933 umgebaute Schloss ist 1945 ausgebrannt. Es wurde in der Mittedes 19. Jahrhunderts von Ludwig Gustav von Winterfeld errichtet. Bis dahindiente das späterer Verwalterhaus, das Mitte des 18. Jahrhunderts errichtetwurde, dem Eigentümer als Gutshaus. Die Familie von Winterfeld wurde imZeitraum 1945 bis 1949 enteignet.Von der zuletzt dreigliedrigen Gutsanlage sind heute noch einige wesentlicheGebäude erhalten, diverse Stallgebäude und Scheunen wurden zwischenzeitlichabgerissen. Die gesamte Gutsanlage steht seit 1996 unter Denkmalschutz. Seit2008 wird die historische Gutsanlage restauriert. Wirtschaftsgebäude, Stallungen,ein Schulhaus, Wohnhäuser und ein Schlosspark mit angrenzendem Obstgartengehören zu dem Komplex.

Burg Klempenow

Die Burg Klempenow, auf einer Schwemmsandinsel im 13. Jahrhundert erbaut, bietet vom mittelalterlichen Burgverliess, dem alten Holzbackofen und den Kellergewölben, vorbei am modernen Seminarraum und der Veranstaltungshalle, durch Kaminzimmer und den großen Burgsaal hinauf in den Turm mit seiner verschlungenen Treppe die verschiedensten Perspektiven durch die Epochen. Die Burg wird von der meandernden Tollense umflossen und bietet einen weiten Blick über das Land.

Reppiner Burg

Auf der am Südufer des Schweriner Innensees gelegenen Halbinsel Reppin wurde 1907 dieser Aussichtsturm errichtet. Von ihm hat man einen herrlichen Panoramablick auf den See und die Stadt Schwerin.

Burg Stargard

Die nördlichste Höhenburg Deutschlands stammt aus dem 13.Jahrhundert. Sie wurde als Backsteinbau ursprünglich für den Markgrafen von Brandenburg errichtet und umfasst heute 11 Gebäude, u.a. Hauptburg, Marstall, Torhaus, Reste vom Bergfried (Umbau 1821-23 durch Friedrich Wilhelm Buttel), Altes Herrenhaus (15. Jh.), Neues Oberes Tor (16. Jh.), Amtsschreiberhaus (18. Jh.), Burgschänke (19. Jh.), Stallhaus (19. Jh.).Das Heimatmuseum befindet sich im Marstall (Kern aus dem 13. Jh.) der Burganlage.Sie gliedert sich in Vor- und Hauptburg und besteht aus 11 erhaltenen Gebäuden. Der besteigbare Bergfried bietet eine sehr gute Aussicht über eine einmalige Landschaft.

Burg Großenhof

Um 1660 wurde auf den Resten einer Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert ein Herrenhaus aus Fachwerk errichtet, das später mehrfach umgebaut wurde. Herrenhaus Großenhof ist ein sehr schönes, romantisches Gebäude, das von einem Wassergraben umgeben ist. Nach 1945 wurde es als Jugendherberge genutzt. In den letzten Jahren wurde es saniert und befindet sich heute in Privatbesitz. Von der ursprünglichen Burganlage blieben der Turmhügel und die Wassergräben erhalten.

Burg Neustadt/Glewe 2

In der südwestmecklenburgischen Kleinstadt Neustadt/Glewe liegt an einem Seitenarm der Elde diese im 13. Jahrhundert vom Grafen von Schwerin für die militärische Absicherung seiner Grafschaft erbaute wuchtige Randhausburg – eine der ältesten erhaltenen Wehrburgen Mecklenburgs. Zur Anlage gehören das Neue Haus, das Alte Haus, der 28m hohe Burgturm sowie die Ringmauer mit Wehrgängen und Toren. Im Verlauf der Zeit wurde die Burg mehrfach umgebaut und für unterschiedliche Zwecke genutzt, heute beherbergt sie eine gastronomische Einrichtung und ein Museum.

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