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Museum

Kutschenmuseum Kobrow

Nur noch sehr selten kann man in unserer heutigen, vom Automobil dominierten Welt, Pferdekutschen und Fuhrwerke auf den Straßen entdecken. Lassen Sie sich im Kobrower Kutschenmuseum in jene Zeit versetzen, in der diese Fahrzeuge die bestimmenden Fortbewegungs- und Transportmittel waren. Das Mecklenburger Kutschenmuseum in Kobrow zählt mit seinen über 120 Kutschen, Wagen, Fuhrwerken und auch Pferdeschlitten zu einer der reichhaltigsten und bedeutsamsten Sammlungen in Deutschland.Im gesamten norddeutschen Raum ist es das größte seiner Art. Sie sehen elegante Mylords, Coupés, Wagonetten, Landauer, Victoriakutschen, Phaetons und Jagdwagen aus dem 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Die z. T. aufwändig restaurierten Fahrzeuge werden von einem privaten Sammler zur Verfügung gestellt und kommen weltweit aus den verschiedensten Ländern. Sogar Kutschen aus dem alten Amerika kann man bestaunen. Weitere Raritäten sind ein 100 Jahre alter Pumpenwagen der Feuerwehr, eine Kutsche der letzten deutschen Kaiserin Victoria, mehrere Militärfahrzeuge aus beiden Weltkriegen und besonders erwähnenswert, die Sammlung der Kinderkutschen. Das Kobrower Museum präsentiert sich in inzwischen 3 großen Hallen eines ehemaligen volkseigenen Gutes auf einer Gesamtfläche von über 2000 m².Besonders hervorzuheben ist nicht nur die große Anzahl und Vielfältigkeit der verschiedenen Kutschen; auch die umfangreiche Sammlung seltener Reiseaccesoires, Sättel und Zaumzeug, Porzellan und Literatur ist einzigartig.Zusätzlich dokumentiert eine Ausstellung alter Werkzeuge Berufsgruppen, die sich um Fahrzeugbau und Wartung, ebenso wie um das Wohlergehen der Pferde gekümmert haben. Die Sammlung befindet sich auch aktuell im ständigen Wachstum und wird somit zukünftigen Generationen, die Historie der Kutsche in all ihren Facetten dauerhaft darstellen können.

Museum Schwerin

Das 1882 eingeweihte, für seine Zeit typisch im historistischen Stil mit einer großen Freitreppe und Säulenportal repräsentative Museumsgebäude in der Landeshauptstadt Schwerin liegt direkt am Schweriner See und bildet mit dem Mecklenburgischen Staatstheater und dem Schloss ein beindruckendes Ensemble.

Ozeaneum Stralsund

Das OZEANEUM ist Museum und Aquarium zugleich und liegt zwischen historischen Speichergebäuden auf der nördlichen Hafeninsel von Stralsund. Die vier amorph geformten Baukörper mit ihrer weißen Stahlfassade fügen sich zwar in die bestehende Altstadtstruktur ein, bilden jedoch einen formalen und architektonischen Kontrast. Bei der Fassadengestaltung ließen sich die Architekten vom nahen Hafen inspirieren. Die bis zu 16 x 3 Meter großen Bleche symbolisieren vom Wind geblähte Segel. Die vier Gebäudeteile sind durch ein zentrales, gläsernes Foyer verbunden. Der Museumsrundgang beginnt auf Europas längster freitragender Rolltreppe (34 m) und lädt zu einer spannenden Reise durch die Unterwasserwelt ein. Besonders beeindruckend ist die weltweit größte Ausstellung über Wale mit Nachbildungen der Meeresgiganten in ihrer Originalgröße, darunter ein 26 m langer Blauwal und ein 16 m großes Buckelwalweibchen mit ihrem Kalb. Zu den insgesamt fünf Dauerausstellungen zählt auch eine Erlebnisausstellung für Kinder und eine großzügige Pinguinanlage, auf der zehn Humboldtpinguine leben. Einzigartig ist die thematische Route durch die nördlichen Meere mit 45, teils riesigen Aquarien. Das größte Becken fasst 2,6 Millionen Liter Wasser und durch seine 50 m² große Panoramascheibe eröffnet sich der Blick auf einen 2,70 m großen Sandtigerhai, verschiedene Rochenarten, zwei Ammenhaie und silbrig-schimmernde Makrelenschwärme. Die Ostsee spielt im OZEANEUM eine ganz besondere Rolle: Besucher lernen die typischen Lebensräume und Bewohner in der europaweit größten Ausstellung zu diesem Thema kennen. Unterhalb des Rundganges – für die Besucher nicht sichtbar – ist die umfangreiche Technik für die Aquarien untergebracht. Das OZEANEUM verfügt zudem über einen Mehrzwecksaal für bis zu 300 Personen, ein verpachtetes Museumsbistro, kleinere Seminarräume und Betriebshof. Alle Bereiche sind per (Lasten-)Fahrstuhl erreichbar. Eine 550 m² große, für die Öffentlichkeit gesperrte Dachterrasse bietet einen Panoramablick über die Stralsunder Altstadt, den Hafen und nach Rügen. Wie das OZEANEUM selbst, ist auch seine Nachbarschaft durchweg maritim geprägt. Das historische Segelschiff Gorch Fock I, die Nordmole neben dem Yachthafen oder die Promenade entlang des Strelasunds locken zu Entdeckungen und Spaziergängen mit großartiger Aussicht nach Rügen, auf die Neue Rügenbrücke oder die Stralsunder Altstadt.

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