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Mehrteiler

Die Toten von Marnow

Als man im Badezimmer einer Rostocker Mietwohnung eine kopfüber aufgehängte und auf obskure Weise ermordete Leiche eines offensichtlich pädophilen Mannes findet, passt der Fall, der sich in rasender Geschwindigkeit zu einer explosiven Mischung entwickelt, die geeignet ist, richtig Ärger zu machen, so gar nicht zu dem, was der ermittelnde Kommissar Elling momentan in seinem Leben gebrauchen kann. Dem verrinnt das eigene Lebensglück gerade wie Treibsand unter den Füßen: Seine Frau betrügt ihn, trotz all seiner ihn finanziell offensichtlich überfordernder Mühen, die Risse in der angejahrten Ehe zu kitten. Die in Demenz dahindämmernde Mutter wird ihn schon bald nicht mehr erkennen, und für Elling ist es Zeit zu akzeptieren, dass er längst in der unwirtlichen Steppe eine potentiellen Midlifecrisis angekommen ist. Eigentlich würde er lieber ein paar Freunde zum Grillen einladen und, während er ohne es zu übereilen auf Täterjagd geht, sich seinen privaten Problemen widmen. Wäre da nicht schon bald ein zweiter Toter und würde sich nicht seine von Hannover nach Rostock versetzte, von einer ziemlich offensiven Erotik begleitete, ehrgeizige Kollegin Lona Mendt, bei der zu Ellings Missfallen der deutlich jüngere Kollege Jasper auf beinahe traumtänzerische Weise zum Zuge kommt, mit einer solchen Akribie in den Fall verbeißen,  dass sie schon ziemlich bald auf Ungereimtheiten stößt, die sie an den vermuteten Tatmotiven zweifeln lassen. Mit zunehmender Ermittlung scheinen hinter den grausamen Morden, die wie ein Rachefeldzug der Opfer an den Mitgliedern eines Kinderschänderrings anmuten, die Umrisse eines Skandals auf, in den auf dubiose Weise Altstasi, Geheimdienste und die westdeutsche Pharmaindustrie verwickelt zu sein scheinen. Ein dunkles Netz zwielichtiger und von der Zerrüttung öffentlicher Institutionen kündender Interessen, eigentlich mindestens um eine Stufe zu komplex für einen einfachen Rostocker Kommissar, böte sich nicht plötzlich für ihn die Chance auch persönlich auf ungesetzliche, aber höchst lukrative Weise zu profitieren und damit wieder an den Schalthebel seines Lebens zu geraten. Doch als seine Kollegin Lona davon erfährt, ist sowohl er als auch sie vor eine Entscheidung gestellt, die über seine gesamte berufliche Existenz, aber auch über die einzige Chance die Morde doch aufzuklären entscheidet.

Ku’damm 63

Mit „Ku‘ damm 63“ wird die Geschichte der Familie Schöllack in der Tanzschule „Galant“ am Kurfürstendamm fortgesetzt: Caterina Schöllack und ihre drei Töchter Monika, Helga und Eva müssen sich auch in den 60er-Jahren mit gesellschaftlichen Zwängen und persönlichen Liebesdramen auseinandersetzen. Die Schwestern sind reifer geworden und haben sich ein eigenständiges Leben aufgebaut, doch es warten neue Herausforderungen. (ZDF)

Rosa Roth – Der Schuss

In der neuesten Geschichte wird die Berliner Kriminalhauptkommissarin Rosa Roth von ihrer Vergangenheit in Gestalt des Waffenhändlers Raskow (Hans-Michael Rehberg) eingeholt, dem sie bereits vor 20 Jahren geschworen hat, ihn hinter Gitter zu bringen. Parallel misslingt ihr der geplante Zugriff bei der Geldübergabe in einem Erpressungsfall. Gemeinsam mit Markus Körber (Thomas Thieme) gerät Rosa beim Versuch, den mutmaßlichen Erpresser (Devid Striesow) festzunehmen, unter Beschuss. Körber wird getroffen, Rosa Roth erwidert das Feuer reflexartig und schießt den Angreifer nieder. Schockiert muss sie feststellen, dass es sich dabei um die achtjährige Tochter (Monique Schröder) des Verdächtigen handelt. Dieser Augenblick lässt Rosa nicht mehr los. Auch nicht, als sie erkennt, dass sich hinter der ganzen Geschichte etwas völlig anderes verbirgt, als zunächst angenommen. „Der Schuss“ ist die letzte Folge der Krimireihe. „An der Spitze des Erfolges sollte man aussteigen“, sagt Iris Berben, die über 20 Jahre lang in der Rolle der Rosa Roth brillierte. „Wir haben Rosa enorm lange am Leben erhalten. Ich wollte einen klaren Strich ziehen – das hat auch etwas mit dem Respekt vor der Rolle zu tun.“ Quelle: ZDF, 12.10.2012

Die Flucht

In den Kriegswirren, Sommer 1944, begehrt Lena Gräfin von Mahlenberg gegen sinnlose Befehle der Wehrmacht auf und setzt sich für die Rechte der Zwangsarbeiter ein. Dabei entwickelt sie eine besondere Beziehung zu dem französischen Gefangenen François. Als die Ostfront immer näher rückt, beginnt ein gewaltiger Flüchtlingsstrom – auch Lena bricht mit einem Flüchtlingstreck im tiefsten Winter gen Westen auf …

Gesundheit DDR

Die DDR ist eines der ersten Länder, in denen Ende der 60er Jahre eine Nierentransplantation gelingt. Andererseits gibt es in Krankenhäusern immer wieder Engpässe bei der Versorgung mit Spritzen und Medikamenten. Das Gesundheitssystem der DDR ist von Anfang an ein Balanceakt zwischen dem großen Anspruch einer kostenlosen Behandlung für Jeden und einer Realität, die von Kostendruck und Mangel an Vielem geprägt ist. Die zweiteilige Dokumentation erzählt die Geschiche des DDR Gesundheitswesens aus der Sicht der damals beteiligten Mediziner. Dabei kommen Gemeindeschwestern, Sanitäter und Pfleger, Krankenschwestern und Hausärzte ebenso zu Wort, wie Oberärzte, Klinikchefs und Spitzenmediziner. Es geht um das Erleben des DDR Gesundheitswesens, um Zwänge, Entwicklungen, Erfolge und Niederlagen.Teil 1: Neue Ärzte braucht das LandTeil 2: Der Preis des schönen Scheins

Jahrestage- Aus dem Leben von Gesine Cresspahl

Die in New York lebende Gesine Cresspahl erzählt im Zeitraum 1967-68 ihrer elfjährigen Tochter Marie die Familiengeschichte. In Rückblenden beschreibt sie die Zeit in Deutschland vor und während des Nationalsozialismus sowie der frühen DDR. Dabei greift sie auch auf Ereignisse zurück, die vor ihrer Geburt stattfanden. Wichtige Station der Erzählung sind folgende Aspekte: In der Reichspogromnacht begeht Gesines Mutter Selbstmord, ihr Vater spioniert während des Krieges für die britische Armee und wird nach Kriegsende von den Sowjets mehrere Jahre im Lager Fünfeichen inhaftiert. Nach der Gründung der DDR werden Gesine und ihr Geliebter Jakob von der Stasi unter Druck gesetzt, weil sie bestimmte Aufträge nicht erfüllen wollen. Schließlich wandert Gesine in die BRD und dann in die USA aus.

Frauen, die Geschichte machten (Elisabeth I)

Jahrhunderte standen Frauen meist hinter den Kulissen, gewannen allenfalls unauffällig Einfluss auf die Politik mächtiger Männer. Manche Frau, die Geschichte machte geriet in Vergessenheit, wurde erst von der Nachwelt entdeckt oder zur Ikone erhoben. Einige galten als Heilige, andere wurden zu Königinnen der Herzen, wieder andere gelangten doch an die Macht, entschieden über Krieg und Frieden. Frauen begehrten immer wieder gegen die Zustände ihrer Epoche auf, mussten Gewalt und Verachtung ihrer männlichen Gegner ertragen, leisteten trotz erheblicher Widerstände Großes, zahlten dafür einen hohen Preis, einige opferten ihr Leben.- Kleopatra- Jeanne d’Arc,- Queen Elizabeth I.- Katharina die Große- Preußens Königin Luise- Sophie SchollElisabeth I. – Verheiratet mit EnglandDie letzte Herrscherin aus dem Hause TudorIn einer von Männern beherrschten Zeit hat Elisabeth I. als einzige Frau in Europa Weltpolitik gemacht. 45 Jahre lang herrschte sie über England, bis ins hohe Alter hinein mit wachem Verstand. Unter ihrer Herrschaft wurde das Fundament für den Aufstieg des britischen Empire zu einer globalen Seemacht gelegt. Als die Monarchin am 24. März 1603 verstarb, ging ein Zeitalter zu Ende, das später ihren Namen tragen sollte.

STRALSUND VI – (AT) – Kreuzfeuer

Die Streifenpolizisten Sabine Lieber und Uwe Berger schieben Dienst bei einer Verkehrskontrolle. Reine Routine, wie sie denken. Doch es kommt ganz anders: ein Mann mit defektem Rücklicht am PKW, Klaus Ewert, rastet völlig aus. Ewert schießt Berger brutal nieder und flüchtet mit Sabine im Streifenwagen. Kommissarin Nina Petersen ist nach ihrer Schussverletzung gerade genesen. Eigentlich sollte sie zur psychologischen Beratung. Aber dafür ist keine Zeit: Der gestohlene Polizeiwagen mit Bergers Leiche im Kofferraum wurde auf dem Rathausplatz gefunden, und ein Scharfschütze schießt vom Rathausdach auf Polizisten. Der Mann auf dem Dach ist der Täter aus der Verkehrskontrolle. Ewert hat nichts mehr zu verlieren und noch einige Rechnungen offen.

Solo für Schwarz – Tod im Park

Hannah, eine in Schwerin geborene Frau, die als Kind mit ihrer Mutter in die Bundesrepublik gekommen war, kehrt vierzig Jahre später in ihre Geburtsstadt zurück, weil ihr seit damals dort zurück gebliebener Vater gestorben ist. Als man ihn verdächtigt, vor seinem Tod eine Frau ermordet zu haben, begreift Hannah, dass sie nichts über ihren Vater weiß.

Solo für Schwarz- Tödliche Blicke

Der Schweriner Polizei werden Bilder einer Frau zugespielt, die offenbar gequält wurde. Kriminalpsychologin Hannah Schwarz ist sich sicher: es handelt sich um die Dokumentation einer echten Tat. Doch niemand kennt die Frau, als vermisst gemeldet ist sie nirgends, und es gibt keine Leiche. Als eine andere Frau verschwindet, rennt Hannah Schwarz die Zeit davon. Die Spuren führen sie zu einem ehemaligen DDR-Kinderheim…

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