Vom 23. Februar bis 28. Februar fanden in Neubrandenburg und Neustrelitz die Dreharbeiten zu dem mittellangen Spielfilm „Zigarettenstummel“ von On-Point-Production Berlin in der Regie von Maximilian Hirsch statt. Das Projekt wurde mit einer Talentförderung in Höhe von 5.000 Euro durch die MV Filmförderung gefördert.

Der 50-Minüter handelt von dem an Borderline erkrankten jungen Mann Kurt, in der DDR der 70er Jahre, der versucht, einen Umgang mit seiner traumatischen Vergangenheit und seiner psychischen Erkrankung zu finden. Seit einem halben Jahr haben er und seine Halbschwester Paula wieder Kontakt, sie besucht ihn regelmäßig. So auch an jenem Tag, an dem sich im Leben beider durch ausgesprochene Wahrheiten über die Vergangenheit einiges ändert. Ein Kammerspiel, das wie Ping-Pong zwischen Nähe und Distanz, Liebe und Hass, Zigarettenrauch und Alkohol wechselt.

Zu dem Filmprojekt soll es, sobald die Corona-Maßnahmen es zulassen, einen Workshop geben bei dem sich  Jugendliche  aus der Region in Begleitung von On-Point-Production mit Themen, wie Isolation, Einsamkeit und häusliche Gewalt auseinandersetzen.

„Der Dreh verlief nahezu reibungslos. Für eine Woche hat das Team in Isolation gelebt und mit vereinter Kraft und Geduld die Szenen nach und nach abgedreht. Mittlerweile liegen die Aufnahmen in der Sichtung beim Schnitt. Ziel ist es, den Film im Sommer fertigzustellen und dann auf Filmfestivals, Kinos und das Fernsehen zuzugehen. In der Zeit soll dann auch der Workshop realisiert werden, sobald es die geltenden Einschränkungen möglich machen“, so die Produktionsfirma.