Am 16. Januar wurde die Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis verkündet – darunter ein Film gefördert von der MV Filmförderung und ein Film gedreht in Mecklenburg-Vorpommern. 

Der Deutsche Filmpreis ist die renommierteste und am höchsten dotierte Auszeichnung für den deutschen Film. Mitglieder der Deutschen Filmakademie sichten die eingereichten Filme, bestimmen die Vorauswahl sowie die Nominierungen und Preisträger. Am Abend der Preisverleihung vergibt die Kulturstaatsministerin Claudia Roth Preisgelder in einer Gesamthöhe von knapp drei Millionen Euro. Dieses Jahr wird der Deutsche Filmpreis am 12. Mai verliehen und am gleichen Abend im ZDF ausgestrahlt.

Für die Vorauswahl wurden 48 Filme ausgewählt, darunter 26 Spielfilme, 16 Dokumentarfilme und sechs in der Kategorie Kinderfilm. 2.200 Akademiker-Mitglieder sichten die Filme und bestimmen die Nominierungen, welche am 24. März bekannt gegeben werden.

Im vergangenen Jahr gewann der mvf-geförderte Film NIEMAND IST BEI DEN KÄLBERN von Sabrina Sarabi eine Auszeichnung für die beste Tongestaltung. Saskia Rosendahl sowie Godehard Giese waren nominiert für die Auszeichnungen beste weibliche Hauptdarstellerin sowie beste männliche Nebenrolle. Hinzu kommt die Nominierung für den besten Dokumentarfilm für WEM GEHÖRT MEIN DORF? von Regisseur Christoph Eder, ebenfalls von der MV Filmförderung gefördert.

Einfühlsames Drama mit Charly Hübner: MITTAGSSTUNDE

Der von der MV Filmförderung geförderte Film MITTAGSSTUNDE unter der Regie von Lars Jessen feierte seit seiner Premiere bereits große Kinoerfolge. Jetzt ist der Film ebenfalls in der Vorauswahl des Deutschen Filmpreises.

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Zur Story:

Der 47- jährige Ingwer, gespielt von Charly Hübner, ist Dozent an der Kieler Uni, doch fragt er sich schon seit längerem, wo eigentlich sein Platz in der Welt ist. Da seine Eltern zunehmend nicht mehr ohne Hilfe klarkommen, beschließt Ingwer in das Dorf seiner Kindheit- Brinkebüll im nordfriesischen Nirgendwo- zurückzukehren. Doch ist nichts mehr so, wie er es aus seinen Erinnerungen kennt: auf den Straßen kaum Menschen, keine Dorfschule, kein Tante-Emma-Laden, keine alte Kastanie auf dem Dorfplatz, keine Störche, auf den Feldern wächst nur noch Mais, aus gewundenen Landstraßen wurden begradigte Schnellstraßen. Sein Vater Sönke , gespielt von Peter Franke, hält weiterhin an seinem Platz hinter dem Tresen seiner alten Dorfschenke fest. Ingwers Mutter Ella, gespielt von Hildegard Schmahl, verliert sich mehr und mehr in ihrer Demenz. Beide lassen Ingwer spüren, dass er schon viel früher hätte zurückkehren müssen. In kleinen Schritten arbeitet er seine Kindheit auf und enthüllt dabei immer mehr unentdeckte Geheimnisse.

MITTAGSSTUNDE basiert auf den gleichnamigen Bestsellerroman von Dörte Hansen.

Historisches Coming-Of-Age Drama: IN EINEM LAND, DAS ES NICHT MEHR GIBT

IN EINEM LAND, DAS ES NICHT MEHR GIBT von Aelrun Goette drehte zwei Tage an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern. Der beliebte Drehort Gespensterwald Nienhagen zwischen den Ostseebädern Warnemünde und Heiligendamm diente hier als eindrucksvolle Kulisse.

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Zur Story:

Ostberlin, 1988: die 17-jährige Suzie, gespielt von Marlene Burow, wird kurz vor ihrem Abitur von der Schule geworfen. Anstatt zu studieren, muss sie sich jetzt in einem sozialistischen Kabelwerk bewähren. Dort stößt sie jedoch schnell an ihre Grenzen. Ein zufällig aufgenommenes Bild von ihr führt sie schließlich in die glamouröse Modewelt der DDR. Suzie beginnt als Mannequin für das Modejournal ,,Sibylle” zu modeln und taucht damit in die schillernde Subkultur des Ostberliner Untergrundes ein. Der extravagante Rudi, gespielt von Sabin Tambrea, und der rebellische Fotograf Coyote, gespielt von David Schütter, geben Suzie ein Stück der Freiheit, von der sie immer geträumt hat. Doch was kostet sie diese Freiheit am Ende?

Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten aus dem Leben von Drehbuchautorin und Regisseurin Aelrun Goette.